Pelletspreise am 22. Juli 2026: Tonne kostet 388,08 Euro – Anstieg hält an
Pelletspreise: Tonne bei 388,08 Euro

Trotz milder Temperaturen steigen die Preise für Holzpellets in Deutschland weiter an. Am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, liegt der durchschnittliche Preis pro Tonne bei 388,08 Euro – ein Anstieg um rund 6 Euro gegenüber der Vorwoche. Damit nähert sich der Preis der 400-Euro-Marke, die zuletzt im Februar 2026 mit knapp über 400 Euro erreicht wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis im Juli um etwa 100 Euro höher.

Aktuelle Pelletspreise im Juli 2026

Die Daten von „Heizpellets24“ zeigen einen kontinuierlichen Anstieg in den letzten Tagen. Am 16. Juli lag der Preis bei 381,64 Euro, am 17. Juli bei 381,91 Euro, am 20. Juli bei 382,64 Euro und am 21. Juli bei 385,50 Euro. Der aktuelle Wert vom 22. Juli markiert den höchsten Stand seit dem Frühjahr. Experten raten Verbrauchern, die Preise genau zu beobachten und bei Bedarf zu handeln.

Regionale Unterschiede: Süden am teuersten

Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland. Im Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland) zahlen Verbraucher aktuell durchschnittlich 389,88 Euro pro Tonne. In der Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) sind es 385,70 Euro, während der Norden/Osten (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) mit 382,04 Euro am günstigsten ist. Diese Werte basieren auf einer Bestellmenge von sechs Tonnen und stammen von energienutzer.de.

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Preisentwicklung im Jahresverlauf 2026

Die Pelletspreise folgen einem saisonalen Muster: Im Sommer sind sie tendenziell günstiger, im Winter teurer. Im Februar 2026 erreichten sie mit über 400 Euro den Höhepunkt, fielen dann auf 349,79 Euro im Juni und stiegen im Juli wieder auf 378,09 Euro. Der aktuelle Anstieg auf 388,08 Euro ist ungewöhnlich früh. „Normalerweise sind die Preise im Juli noch niedrig, aber in diesem Jahr steigen sie bereits“, so ein Sprecher von Heizpellets24.

Tipps für den Kauf von Pellets

Verbraucher sollten nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Qualität und Herkunft der Pellets prüfen. Zertifizierte Pellets garantieren einen hohen Heizwert. Ein Preisvergleich über Portale wie Heizpellets24 oder energienutzer.de lohnt sich, da die regionalen Unterschiede erheblich sein können. Wer nur wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte jetzt zumindest eine kleine Menge kaufen, um nicht im Winter zu Höchstpreisen zuschlagen zu müssen.

Faktoren, die die Pelletspreise beeinflussen

Die Preise werden durch Rohstoffkosten, Produktionskosten, Transportkosten und die Marktnachfrage bestimmt. Die Verfügbarkeit von Holz und die allgemeine Energiepreisentwicklung spielen ebenfalls eine Rolle. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sind Pellets oft kosteneffizienter, allerdings hängt die Effizienz von der Heizungsanlage und der Gebäudeisolierung ab.

Zukunftsaussichten für den Pelletmarkt

Die Entwicklung des Pelletmarktes ist schwer vorherzusagen. Viele Experten sehen in Pellets eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen, andere raten zu Wärmepumpen oder Fernwärme. Politische Entscheidungen im Energiebereich werden die künftigen Preise maßgeblich beeinflussen.

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