Doppelter Wortbruch: Wirtschaftsexperten verurteilen Schuldenpolitik der Bundesregierung
Die Bilanz der Wirtschaftswissenschaftler ist eindeutig und fällt vernichtend aus: Die schwarz-rote Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) macht Schulden, um Haushaltslöcher zu stopfen. Diese Analyse, die von renommierten Instituten wie dem Institut der deutschen Wirtschaft und dem Münchner Ifo-Institut vorgelegt wurde, offenbart einen doppelten Wortbruch der Regierung.
Vom Schuldenversprechen zum Schuldenpaket
Als Oppositionsführer hatte Friedrich Merz noch das feste Versprechen abgegeben, keine neuen Schulden aufzunehmen. Doch noch vor seiner Wahl zum Bundeskanzler vollzog sich ein dramatischer Kurswechsel: Die Regierung beschloss ein gigantisches Schuldenpaket in Höhe von 500 Milliarden Euro. Dieses Geld, das unter dem irreführenden Begriff Sondervermögen geführt wird, sollte ursprünglich in die marode Infrastruktur und den Klimaschutz fließen – zusätzlich zu den ohnehin im Haushalt geplanten Investitionen.
Doch davon kann laut den Wirtschaftsexperten keine Rede sein. Ihre Berechnungen zeigen, dass zwischen 86 und 95 Prozent der Mittel zweckentfremdet wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen. Diese Zahlen lassen sich zwar nicht kurzfristig verifizieren, zumal das Bundesfinanzministerium mit eigenen, abweichenden Berechnungen dagegenhält. Dennoch mehren sich die Hinweise, dass die schwarz-rote Koalition die immense Verantwortung, die mit diesem Schuldenpaket verbunden ist, nicht begriffen hat.
Politische Verpflichtung gegenüber jüngeren Generationen
Es handelt sich hierbei um eine politische Verpflichtung, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen, damit das Land in Bereichen wie Bahn und Digitalisierung nicht länger verlacht wird. Wer so gewaltige Geldsummen in die Hand bekommt, muss diese zwingend in die Zukunft jüngerer Generationen investieren, denn genau diese Generationen werden für die Schulden gerade stehen müssen. Die Bundesregierung scheint von dieser Verpflichtung jedoch weit entfernt zu sein.
Sondervermögen als Einladung zum Tricksen
Im Nachhinein erhalten die Befürworter der schwarzen Null unerwartet Recht. Die Möglichkeit, hohe Kredite aufzunehmen, verleitet offensichtlich zum Tricksen. So werden beispielsweise neue Straßenbauprojekte oder Brückensanierungen kurzerhand in das Sondervermögen verschoben, um im regulären Haushalt Platz für andere Lieblingsprojekte der Koalition zu schaffen.
Die Mittel müssen schließlich irgendwoher kommen – etwa für die Ausweitung der Mütterrente, von der wirklich bedürftige Frauen allerdings kaum profitieren. Diese Praxis untergräbt nicht nur die Glaubwürdigkeit der Regierung, sondern gefährdet auch die langfristige wirtschaftliche Stabilität Deutschlands.



