B1-Baumarkt in Bitterfeld-Wolfen schließt endgültig nach Ausverkauf
B1-Baumarkt in Bitterfeld schließt für immer

Bitterfeld-Wolfen – Der B1-Baumarkt in der Bismarckstraße in Bitterfeld ist Geschichte. Nach wochenlangem Ausverkauf mit Rabatten von bis zu 90 Prozent sind die Regale nun komplett leer, der Parkplatz verlassen und die Türen für immer geschlossen. Die toom Baumarkt GmbH, Betreiberin des Standorts, hat die endgültige Schließung bestätigt.

Wirtschaftliche Gründe für das Aus

Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit fehlenden wirtschaftlichen Perspektiven für den Standort. „Wir haben uns schweren Herzens dazu entschlossen, den B1-Baumarkt in Bitterfeld nicht weiter zu betreiben“, so ein Sprecher. Von der Schließung sind insgesamt 16 Mitarbeiter betroffen. Laut Unternehmensangaben wurden für alle Beschäftigten sozialverträgliche Lösungen gefunden, etwa durch Versetzungen an andere Standorte oder Aufhebungsverträge.

Rabattaktionen lockten viele Kunden

In den vergangenen Wochen hatte der Baumarkt noch einmal Hochkonjunktur. Mit Rabattaktionen von zunächst 20 Prozent, später 30, 50, 70 und schließlich 90 Prozent auf das gesamte Sortiment wollte das Unternehmen die Lagerbestände räumen. Viele Kunden nutzten die Gelegenheit für Schnäppchen, sodass die Verkaufsfläche zeitweise gut besucht war. Doch der Ausverkauf war nur der letzte Schritt vor der endgültigen Schließung.

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Die Schließung des B1-Baumarkts reiht sich ein in eine Serie von Standortschließungen im deutschen Baumarktsektor, der unter veränderten Kundenbedürfnissen und steigenden Kosten leidet. Für die Stadt Bitterfeld-Wolfen bedeutet der Verlust des Marktes eine weitere Lücke im Einzelhandelsangebot.

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