Eine erfreuliche Nachricht für die Gemeinde Bannewitz: Der bei Mäharbeiten entdeckte Goldschatz ist tatsächlich echt. Dies bestätigten Edelmetallspezialisten nach umfangreichen Prüfungen. Der Erlös aus dem Ankauf der zehn Goldbarren in Höhe von 38.000 Euro wird nun an 30 lokale Vereine ausgeschüttet, wie die rund 11.000 Einwohner zählende Gemeinde südlich von Dresden mitteilte.
Grünes Licht für die Auszahlung
Bürgermeister Heiko Wersig überreichte die Barren am Montag offiziell an die Vereinsvertreter. Im Zuge des Ankaufs hatten Experten das im vergangenen Oktober gefundene Gold in einem mehrstufigen Verfahren untersucht. Dabei kamen Magnettests, elektrische Leitfähigkeits- und Röntgenfluoreszenzanalysen zum Einsatz. Die Echtheit der insgesamt rund 31 Gramm schweren Barren wurde zweifelsfrei bestätigt. „Jetzt, wo das grüne Licht da ist, wird das Geld umgehend auf die Vereinskonten überwiesen“, sicherte Henrik Oliver von Oehsen, Sprecher der Ostsächsischen Sparkasse, zu.
Freude bei den Vereinen
„Unsere Vereine können nun fest mit dem Geld planen“, zeigte sich Bürgermeister Wersig erfreut. Die Empfänger, darunter Feuerwehr-, Karnevals-, Musik- und Sportvereine sowie Jugendclubs, teilen sich den Erlös zu gleichen Teilen. Jeder Verein erhält somit einen Anteil von rund 1.266 Euro.
Fund beim Rasenmähen
Ein Gemeindemitarbeiter hatte den ungewöhnlichen Fund vor einem halben Jahr bei Mäharbeiten entdeckt. Die Polizei stellte keine Verbindung zu einer Straftat fest. Da auch niemand glaubhaft nachweisen konnte, der rechtmäßige Eigentümer zu sein, ging das Gold nach Ablauf der sechsmonatigen Finderfrist in den Besitz der Gemeinde über. Bürgermeister Wersig reichte es nach der Übergabe am Montag direkt an die Vereinsvertreter weiter, die sich nun über die unerwartete finanzielle Unterstützung freuen können.



