KI-Boom treibt Immobilienpreise in San Francisco auf Rekordhoch
KI-Boom: Immobilienpreise in San Francisco auf Rekordhoch

Der Immobilienmarkt in San Francisco erlebt eine beispiellose Preisexplosion. Laut aktuellen Maklerdaten stieg der durchschnittliche Preis (Median) für ein Einfamilienhaus im Juni erstmals auf über 2,2 Millionen Dollar – ein Anstieg von fast 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sind die real gezahlten Preise oft noch höher, da sich Käufer bei dem geringen Angebot gegenseitig hochbieten.

Mieterminderheit in einem teuren Pflaster

In vielen Vierteln der Stadt sind Mieter wie Philipp Alvares de Souza Soares, der für das Handelsblatt aus San Francisco berichtet, die Ausnahme. Die meisten Nachbarn haben gekauft, oft weit über eine Million Dollar für eine Wohnung oder ein kleines Haus. Die beliebten viktorianischen Holzbauten haben zwar Charme, aber auch Nachteile: schlechte Wärmedämmung und häufiger Mäuse- oder Rattenbefall.

Finanzielle Belastung trotz hoher Einkommen

Selbst ein Jahreseinkommen von 180.000 Dollar reicht inzwischen kaum noch aus, um in der Stadt eine Immobilie zu finanzieren. Ein Paar aus der Nachbarschaft, das bei Google und Amazon arbeitet, hatte bereits das Gefühl, sich mit der Hypothek bis ans Limit zu verschulden. Die durchschnittlichen Hypothekenzinsen in Kalifornien liegen derzeit bei über sechs Prozent.

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Der Boom wird vor allem durch die Künstliche Intelligenz (KI) angetrieben. Viele Tech-Unternehmen siedeln sich in der Region an oder expandieren, was die Nachfrage nach Wohnraum weiter anheizt. Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist.

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