Vonovia kündigt Mieterhöhungen in Berlin an und gibt Härtefallversprechen
Vonovia erhöht Mieten in Berlin – Versprechen an Mieter

Vonovia erhöht Mieten in Berlin – durchschnittlich 4,8 Prozent mehr

Der Immobilienkonzern Vonovia hat für seine Mieter in Berlin eine neue Runde Mieterhöhungen angekündigt. Im Schnitt steigen die Mieten um 4,8 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Damit bleibt Vonovia unter der im aktuellen Berliner Mietspiegel verzeichneten Steigerung von rund 6,9 Prozent. Die Erhöhung bedeutet für die Mieterinnen und Mieter durchschnittlich rund 35 Cent mehr pro Quadratmeter. Maximal kann die monatliche Miete um etwa 70 Euro steigen.

Nicht alle Mieter betroffen – Vonovia nennt keine genauen Zahlen

Nicht alle Vonovia-Mieter in Berlin sind von der Erhöhung betroffen. Auf Nachfrage teilte das Unternehmen jedoch nicht mit, wie viele Wohnungen genau teurer werden. Vonovia gehört in der Hauptstadt eigenen Angaben zufolge rund 130.000 Wohnungen, darunter auch die Bestände der Tochter Deutsche Wohnen.

Härtefallregelung: Niemand muss sich um die Wohnung sorgen

Vonovia verspricht, im Falle einer finanziellen Überlastung konkrete Lösungen anzubieten. Das Unternehmen prüfe und berücksichtige, wenn die Mieterhöhung dazu führe, dass jemand mehr als 30 Prozent seines Nettohaushaltseinkommens für die Miete aufwenden müsse. „Unser Versprechen: Niemand muss sich Sorgen um die Wohnung machen, und wir finden eine Lösung“, teilte der Geschäftsbereichsleiter Ost von Vonovia, Sebastian Krüger, mit.

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Berliner Mietspiegel als Grundlage

Die Mieterhöhung stützt sich auf den neuen Berliner Mietspiegel, der im Mai veröffentlicht wurde. Der Median der Nettokaltmieten liegt darin bei 7,71 Euro pro Quadratmeter. Im Mietspiegel 2024 betrug der Wert noch 7,21 Euro – eine Steigerung von 50 Cent, was den von Vonovia angeführten 6,9 Prozent entspricht.

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