Tollensesee und mehr: 7 unvergessliche Ausflugstipps für den Urlaub in Neubrandenburg
Neubrandenburg, die Vier-Tore-Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, begeistert mit einer faszinierenden Seenlandschaft, die ideal für Wasserratten und Sonnenanbeter ist. Der Tollensesee, einer der größten und saubersten Seen der Region, erstreckt sich über zehn Kilometer Länge und bis zu 2,5 Kilometer Breite und bietet unzählige Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Tag.
Barrierefreies Baden und vielfältige Aktivitäten am Ufer
Am östlichen Ufer des Tollensesees befindet sich das Augustabad, der erste barrierefreie Strand Mecklenburg-Vorpommerns, während das Brodaer Holz am westlichen Ufer einen FKK-Strand bereithält. Neben Schwimmen und Sonnenbaden laden die Strände zu Ballsportarten wie Volleyball, Basketball oder Fußball ein. Kinder können sich auf Spielplätzen austoben, und der angrenzende Kulturpark bietet mit einem Streichelzoo und grünen Flächen Raum zur Entspannung.
Wassersport und Erkundungen auf dem See
Vom Belvedere, einem Gebäude im Stil eines griechischen Tempels, genießen Besucher die schönste Aussicht auf den See. Auf dem Wasser können Gäste rudern, paddeln, segeln oder mit Tretbooten fahren. Bootsvermietungen am Yachthafen und beim Augustabad, wie der Bootsverleih und Freizeittreff Winter, bieten eine große Auswahl, inklusive Kajaks und Kanus für Touren auf dem Tollensefluß. Tobias Winter, Inhaber des Verleihs, verspricht: „Alles was schwimmt, sogar Flöße“, nur Stand-Up-Paddle-Boards fehlen im Angebot. Nach dem Wasserspaß stärken sich Gäste am Imbiss.
Angeln, Schifffahrt und Tauchen
Angler können ohne Angelschein einen Touristenfischerei-Schein für 24 Euro bei der Fischereibehörde erwerben, gültig für 28 Tage, benötigen aber eine Angelerlaubnis des Gewässers. Entspannte Überfahrten bieten das Linienschiff „Rethra“ und das Fahrgastschiff „Mudder Schulten“, letzteres mit kulinarischem Angebot. Taucher mit Erfahrung erkunden in Begleitung des Tauchclubs Tollense Wracks auf dem Seegrund.
Gastronomie, Unterkünfte und Radtouren
Rund um den See laden Gastronomiebetriebe wie die „Hafenstunde“, „Konis Seeperle“ oder das „Badehaus“ zum Speisen ein. Unterkünfte umfassen Ferienhäuser, ein Hotel, Wohnmobile-Stellplätze und einen Campingplatz. Für Radfahrer stehen Fahrradverleihe im Yachthafen und in der Stadt bereit, um die etwa 35 Kilometer lange Strecke um den See zu erkunden.
Weitere Seen in und um Neubrandenburg
Der Reitbahnsee im Norden der Stadt bietet Schwimmen mit Nichtschwimmerbereich, Angeln und eine Wasserski-Seilbahn, wo bis zu zehn Personen gleichzeitig übers Wasser gleiten können. Simone Wolf von der Seilbahn betont: „Spaß und Entspannung für jedermann“ und „ein Sport, den jeder einmal probieren sollte“.
Der Kiessee in der Oststadt, Teil eines Kieswerks, beeindruckt mit türkisfarbenem Wasser und steilen Klippen, ist aber nicht zum Baden geeignet. Der Ihlenpool, ein kleiner Teich im Wohngebiet, lädt zum Entenbeobachten ein, und die nahe Kneipe „Büxe“ serviert einen selbstgemachten Lakritzschnaps namens „Ihlenpooler“.
Südlich des Tollensesees liegt der Lieps-See, über Kanäle verbunden und teilweise im Naturschutzgebiet Nonnenhof gelegen. Vom Bootsanlegeplatz in Prillwitz aus bietet sich ein Blick auf die Inseln „Kietzwerder“ und „Hanfwerder“ sowie das Jagdschloss Prillwitz am Ufer.



