Griechisches Bistro „Alati“ in Schwerin: Ausgezeichnet und voller Pläne
„Alati“ in Schwerin: Ausgezeichnet und voller Pläne

Griechisches Bistro „Alati“ in Schwerin: Ausgezeichnet und voller Pläne

Im Herzen der Schweriner Höfe duftet es nach mediterranen Gewürzen und gegrilltem Fleisch – das griechische Bistro „Alati“ von Theodoros Evangelidis und Kakia Tsatsari hat sich zu einem kulinarischen Leuchtturm in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Als Familienbetrieb geführt, überzeugt das Lokal mit Originalrezepten, frischen Zutaten und einem persönlichen Einsatz, der weit über das Übliche hinausgeht.

Auszeichnung und innovative Konzepte

Bei den Uber Eats Awards wurde das „Alati“ im vergangenen Jahr zum beliebtesten Restaurant in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Diese Anerkennung ist für Evangelidis jedoch nicht der Hauptantrieb. „Ich habe nicht so viel Liebe von den Kunden erwartet“, gesteht er. Vielmehr schätzt er den direkten Zuspruch der Gäste, von denen viele regelmäßig oder sogar mehrmals pro Woche vorbeikommen. „Wenn jemand einmal hier ist, kommt er wieder“, so seine Erfahrung.

Um diese Treue zu fördern, setzt das Bistro auf ein dynamisches Menükonzept: Jeden Donnerstag werden neue Gerichte angeboten, die bewusst nur für einen Tag auf der Karte stehen. „Wir wollen sehen, was ankommt“, erklärt Evangelidis. Erfolgreiche Kreationen werden anschließend fester Bestandteil des Angebots, sodass sich die Speisekarte kontinuierlich entlang der Gästewünsche weiterentwickelt.

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Zukunftspläne und Jubiläumsfeier

Ende April steht ein besonderes Ereignis an: Das „Alati“ feiert seinen dritten Geburtstag. Geplant sind kleine Aktionen, Rabatte und die Einführung eines neuen Gerichts, das noch geheim gehalten wird. „Es soll etwas Besonderes sein. Etwas, das es so in der Region bislang nicht gibt“, verrät Evangelidis. Diese Exklusivität unterstreicht den Anspruch des Betriebs, stets innovative Akzente zu setzen.

Parallel dazu wird die Terrasse im Innenhof der Schweriner Höfe umgestaltet. Bei Temperaturen über 20 Grad Celsius wird es dort schnell ungemütlich heiß, wie Evangelidis berichtet. „Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen – auch die, die sich Zeit nehmen möchten“. Geplant sind mehr Schattenplätze und eine einladende Atmosphäre, die zum Verweilen animiert.

Herausforderungen und Motivation

Der Weg zu diesem Erfolg ist arbeitsintensiv: 70 bis 80 Stunden pro Woche sind für Evangelidis keine Seltenheit, dazu kommen die Verantwortung für das Team und die eigene Familie. Trotz dieser Belastung bleibt er fokussiert. Was ihn antreibt, ist nicht nur der wirtschaftliche Erfolg, sondern vor allem das Feedback der Gäste. Ein einfacher Satz wie „Bitte einmal wie immer“ bedeutet für ihn das größte Kompliment. „Denn es bedeutet, dass alles genau so ist, wie es sein soll und dass sich die Arbeit lohnt“.

Mit seiner Mischung aus traditioneller griechischer Küche, innovativen Ideen und persönlicher Nähe zu den Gästen zeigt das „Alati“, wie ein Familienbetrieb in der Gastronomie nachhaltig punkten kann. Die Auszeichnung als bestes Restaurant in Mecklenburg-Vorpommern ist dabei nur ein Schritt auf einem Weg, der weiterhin von Leidenschaft und Kreativität geprägt ist.

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