Bootsunglück vor Seychellen: Drei Personen weiterhin vermisst
Im Indischen Ozean hat sich ein tragisches Bootsunglück ereignet, das die Urlaubsparadiese der Seychellen erschüttert. Ein Ausflugsschiff ist vor der Küste gesunken, wobei zwei Schweizer Staatsbürger und ein Einheimischer derzeit als vermisst gelten. Die Suche nach den drei Personen dauert an, während die Ursache des Vorfalls noch ungeklärt bleibt.
Details zum Unglück und Rettungsaktion
Das Schiff mit dem Namen Galatea sank am frühen Freitagmorgen gegen 5.37 Uhr Ortszeit vor der Insel Marie-Louise, die etwa 300 Kilometer südwestlich der Hauptinsel Mahé liegt. Nach Angaben der nationalen Behörde für Sicherheit im Seeverkehr (SMSA) konnten sich einige Passagiere auf die nahegelegene Insel Desroches retten, während zunächst vier Menschen als vermisst gemeldet wurden. Eine dieser Personen, eine weitere Schweizerin, wurde zwischenzeitlich gerettet und wird im Krankenhaus behandelt.
Die Küstenwache hat die Suche um den Unglücksort herum aufgenommen, die sich bis in den Sonntagnachmittag fortsetzte. Bislang wurden jedoch nur Trümmerteile gefunden, wie eine Sprecherin der maritimen Aufsichtsbehörde NISCC mitteilte. Die genaue Anzahl der Menschen an Bord ist noch nicht bekannt, da dazu Informationen fehlen.
Betroffene und Reaktionen
Bei den vermissten Schweizern handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Das Schweizer Außenministerium bestätigte, dass von sieben Schweizer Passagieren an Bord zwei als vermisst gelten. „Die restlichen Schweizer Staatsangehörigen sind wohlauf und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut“, teilte eine Sprecherin mit. Weitere Angaben zu den Betroffenen wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht gemacht.
Neben den beiden Schweizern wird auch ein männlicher Staatsbürger der Seychellen vermisst. Medienberichten zufolge wurde der Kapitän des Schiffes in Polizeigewahrsam genommen, während die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks andauern.
Hintergrund zu den Seychellen
Die Seychellen, eine Inselgruppe im Indischen Ozean etwa 1.800 Kilometer vor der Küste Kenias, sind bei Urlaubern für ihr klares, türkisfarbenes Wasser, Korallenriffe und weiße Sandstrände beliebt. Die Insel Marie-Louise, knapp 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Victoria auf Mahé, gilt als ein besonders attraktives Ziel für Taucher und Touristen, die die natürliche Schönheit der Region genießen möchten.
Dieses Unglück unterstreicht die Risiken, die auch in solchen idyllischen Urlaubsgebieten bestehen können, und wirft Fragen zur Sicherheit im Seeverkehr auf. Die Behörden setzen ihre Bemühungen fort, um Klarheit über den Vorfall zu gewinnen und die Vermissten zu finden.



