Bootsunglück vor Seychellen: Zwei Schweizer und Einheimischer nach Tauchausflug vermisst
Nach einem tragischen Bootsunglück vor den Seychellen werden zwei Menschen aus der Schweiz sowie ein Einheimischer vermisst. Das Ausflugsschiff Galatea sank am frühen Freitagmorgen vor der Insel Marie-Louise, etwa 300 Kilometer südwestlich der Hauptinsel Mahé gelegen. Die Suche nach den Vermissten dauert auch am Sonntag weiter an, wie eine Sprecherin der nationalen maritimen Aufsichtsbehörde NISCC mitteilte.
Details zum Unglück und Rettungsaktion
Das Schiff sank gegen 5.37 Uhr Ortszeit am Freitagmorgen. Nach Angaben der nationalen Behörde für Sicherheit im Seeverkehr (SMSA) konnten sich die meisten Passagiere auf die nahegelegene Insel Desroches retten. Insgesamt waren sieben Schweizer Staatsangehörige an Bord, von denen zwei – ein Mann und eine Frau – als vermisst gelten. Eine weitere Person aus der Schweiz, die zunächst ebenfalls vermisst gemeldet wurde, wurde zwischenzeitlich gerettet und wird im Krankenhaus behandelt.
Das Schweizer Außenministerium bestätigte, dass die restlichen Schweizer Passagiere wohlauf sind. Ein männlicher Staatsbürger der Seychellen wird ebenfalls vermisst. Die Küstenwache hat die Suche um den Unglücksort herum aufgenommen, die sich bis in den Sonntagnachmittag fortsetzte. Bislang wurden nur Trümmerteile gefunden.
Ursache unklar und weitere Entwicklungen
Die Ursache des Unglücks ist bislang nicht geklärt. Medienberichten zufolge wurde der Kapitän des Schiffes in Polizeigewahrsam genommen. Die Sprecherin der NISCC betonte, dass noch immer Informationen über die genaue Anzahl der Menschen an Bord fehlen. Die Inselgruppe der Seychellen, bekannt für ihr klares, türkisfarbenes Wasser, Korallenriffe und weiße Sandstrände, ist ein beliebtes Ziel für Tauchausflüge. Die Insel Marie-Louise gilt insbesondere als attraktives Ziel für Taucher.
Die Suche nach den Vermissten wird fortgesetzt, während die Behörden die Umstände des Unglücks weiter untersuchen. Die betroffenen Familien und Freunde warten auf Nachrichten, während die internationale Gemeinschaft Anteil nimmt.



