Europäischer Camping-Preisvergleich: So günstig übernachten Sie im Urlaub
Camping-Preisvergleich: Günstig übernachten in Europa

Camping boomt seit der Corona-Pandemie und auch in diesem Jahr zeichnet sich ein erhöhtes Buchungsaufkommen ab. Wer bei den Reisekosten sparen möchte, fährt mit Camping immer noch am günstigsten. Im Vergleich zu Hotelübernachtungen können Urlauber pro Nacht deutlich sparen. Doch die Preise für Stellplätze in Deutschland und dem europäischen Ausland variieren stark. Das Portal „Camping.info“ hat die konkreten Preise von über 20.000 Campingplätzen in 34 europäischen Ländern ausgewertet. Deutschland liegt dabei im europäischen Mittelfeld, am teuersten sind Camping-Stellplätze in Kroatien.

Die teuersten und günstigsten Länder für Camping

In Kroatien kostet die Nacht für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Caravan, Strom und Ortstaxe durchschnittlich 41,26 Euro. Ebenfalls mehr als 40 Euro pro Nacht zahlen Campingurlauber in Italien (41,21 Euro), der Schweiz (40,68 Euro) und Österreich (40,56 Euro). Schnäppchenpreise von unter 20 Euro locken dagegen in Albanien (14,38 Euro), der Türkei (15,04 Euro), Nordmazedonien (18,53 Euro), Bosnien-Herzegowina (19,37 Euro), Rumänien (19,63 Euro) und Polen (19,93 Euro). In Deutschland müssen durchschnittlich 30,27 Euro gezahlt werden.

Preise in den Bundesländern

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Camping-Preise europaweit um rund 3,5 Prozent, in Deutschland um durchschnittlich 4,9 Prozent. Im Bundesländervergleich sind Hamburg (44,42 Euro) und Bremen (36,17 Euro) die teuersten. In Mecklenburg-Vorpommern kostet die Nacht 34,49 Euro, in Baden-Württemberg 32,88 Euro. Am günstigsten ist Camping im Saarland (23,69 Euro), in Thüringen (26,01 Euro) und in Hessen (26,62 Euro). Trotz höherer Preise zeichnet sich ab: Angesichts unsicherer Zeiten und steigender Kosten ist erneut ein Boom an Campingurlauben zu erwarten. Eine Analyse von „CamperDays“ zeigt, dass das Buchungsvolumen 2025 bei 197 Prozent des Vor-Corona-Niveaus von 2019 lag. Spitzenreiter bei den Buchungen in Deutschland war erneut die Ostseeküste: Schleswig-Holstein verzeichnete 3,4 Millionen Aufenthalte, Mecklenburg-Vorpommern 3,1 Millionen. Dahinter folgen der Schwarzwald mit 2,6 Millionen und die niedersächsische Nordseeküste mit 2,0 Millionen Buchungen.

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