Vom E-Smart zum Mini-Wohnmobil: Diana Lichtenthals Roadtrip zur polnischen Ostsee
E-Smart als Mini-Wohnmobil: Roadtrip zur polnischen Ostsee (17.03.2026)

Vom E-Smart zum Mini-Wohnmobil: Diana Lichtenthals Roadtrip zur polnischen Ostsee

Diana Lichtenthal hat sich ein ungewöhnliches Ziel gesetzt: Sie verwandelt ihren elektrischen Smart in ein voll funktionsfähiges Mini-Wohnmobil und startet damit Ende April zu einem zweiwöchigen Roadtrip. Die Reise führt die 40-jährige Sächsin vom Erzgebirge bis zur malerischen polnischen Ostsee – eine Strecke von 580 Kilometern, die sie mit ihrem umgebauten E-Fahrzeug bewältigen will.

Ein pinkfarbenes Erbe und ein neues elektrisches Abenteuer

Nachdem ihr vorheriger Smart – ein 27 Jahre altes Modell, das sie in einen pinkfarbenen Minicamper umgewandelt hatte – aufgrund eines Motorschadens aufgegeben werden musste, blieb Diana Lichtenthal ihrer Lieblingsmarke treu. Sie entschied sich für einen elektrisch betriebenen Smart und begann sofort mit den Umbauarbeiten. „Ich möchte meiner Community auf Social Media zeigen, dass selbst ein kleiner E-Smart diese Strecke schaffen kann“, erklärt die dynamische Frau, die mit einer Körpergröße von 1,63 Metern perfekt in das kompakte Fahrzeug passt.

Individuelles Design und praktische Ausstattung

Für das äußere Erscheinungsbild beauftragte Diana Lichtenthal ein Werbestudio mit der Anfertigung einer speziellen Folie, die mit der Pokémon-Figur „Folipurba“ verziert ist. Doch nicht nur das Design steht im Fokus: Der Innenausbau wurde gemeinsam mit einem Freund realisiert und umfasst mehrere praktische Elemente:

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram
  • Eine verlängerbare Liegefläche mit 60 Zentimeter breiter Kaltschaummatratze
  • Maßgefertigte Kisten für Koch- und Badeutensilien
  • Ein noch zu installierender Gaskocher
  • Eine faltbare Trockentoilette für unterwegs

„Ich habe ein praktisches Pop-up-Zelt, in dem ich ungestört duschen und die Toilette nutzen kann“, ergänzt die Abenteurerin. Aktuell arbeitet sie noch an einer Lösung für die schräge Heckklappe, die sich bisher nicht als Kochtisch eignet.

Die logistische Herausforderung: 120 Kilometer pro Ladung

Die geplante Route stellt Diana Lichtenthal vor besondere Herausforderungen, denn ihr E-Smart schafft pro Ladung maximal 120 Kilometer. „Ich fahre direkt nach meiner Nachtschicht los, damit ich den Sonnenaufgang an der Ostsee erleben kann. Während der Ladezeit von etwa zwei bis zweieinhalb Stunden mache ich ein Nickerchen“, verrät sie ihren cleveren Plan. Um die Reichweitenproblematik zu meistern, wird sie ausschließlich malerische Landstraßen nutzen und auf Campingplätzen übernachten, wo sie ihr Fahrzeug aufladen kann.

200 Sehenswürdigkeiten und ein optimistischer Blick nach vorn

Für ihre erste Reise nach Polen hat Diana Lichtenthal bereits beeindruckende 200 Sehenswürdigkeiten auf ihre Wunschliste gesetzt. Jeden Tag wird sie nur so weit fahren, wie der Ladestand ihres Smarts es erlaubt. Über die Verfügbarkeit von Ladestationen macht sie sich keine Sorgen: „Falls es nötig wird, nutze ich einfach ein Kabel, um meinen Smart an einer normalen Steckdose aufzuladen“. Für kühlere Temperaturen plant sie, die Standheizung auf Campingplätzen einzuschalten.

Social Media als Reisebegleiter

Als Mutter eines 16-jährigen Sohnes teilt Diana Lichtenthal ihre Erlebnisse rund um den Umbau ihres Smarts und die bevorstehende Reise auf Facebook, Instagram und TikTok. Dort begeistert sie eine stetig wachsende Gemeinschaft von Interessierten, die gespannt auf die Berichte von der ungewöhnlichen Ostsee-Tour wartet. Die Rückreise soll dann durch die Uckermark führen und das Abenteuer perfekt abrunden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration