Lufthansa-Konzern verlängert Flugstopps im Nahen Osten bis in den April
Der Lufthansa-Konzern setzt seine Flugstopps zu zahlreichen Zielen im Nahen Osten aufgrund des anhaltenden Iran-Kriegs weiter fort. Die verschiedenen Airlines der Gruppe haben die Aussetzung der Verbindungen nach Dammam, Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich Sonntag, dem 15. März, verlängert, wie das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab.
Langfristige Einstellungen für Tel Aviv und Teheran
Besonders betroffen sind die Flüge nach Tel Aviv, die bis einschließlich Grün-Donnerstag, dem 2. April, eingestellt bleiben. Auch die Verbindungen nach Teheran werden nicht vor dem 30. April wieder aufgenommen. Diese langfristigen Maßnahmen unterstreichen die anhaltende Unsicherheit in der Region.
Weitere betroffene Ziele und Ausnahmen
Bereits in der vergangenen Woche wurde festgelegt, dass Amman und Erbil bis einschließlich 15. März nicht angeflogen werden. Die Flüge nach Beirut sind bis einschließlich 28. März gestrichen. Trotz dieser umfangreichen Einschränkungen werden die Flughäfen in Riad, Jeddah und Larnaca auf Zypern planmäßig bedient, was eine differenzierte Herangehensweise des Konzerns zeigt.
Charterflüge für Rückholaktionen laufen weiter
Parallel zu den kommerziellen Flugstopps setzt Lufthansa seine Charterflüge im Auftrag von Reiseveranstaltern und für die Bundesregierung fort. Ein weiterer Flug von Maskat im Oman ist für Dienstagmorgen geplant, mit Landung in Frankfurt. Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit und Unterstützung von Reisenden in der Krisenregion.
Die Entscheidungen des Lufthansa-Konzerns reflektieren die komplexe Sicherheitslage im Nahen Osten und unterstreichen die Priorisierung der Passagiersicherheit über kommerzielle Interessen. Die Branche beobachtet die Entwicklungen weiterhin genau, um bei einer Entspannung der Lage schnell reagieren zu können.



