Vietnams Trauminsel Phu Quoc will mit 40 Boeing-Jets zum asiatischen Luftfahrt-Drehkreuz aufsteigen
Phu Quoc: 40 Boeing-Jets für neues Luftfahrt-Drehkreuz in Asien

Vietnams Trauminsel Phu Quoc startet Luftfahrt-Offensive mit milliardenschwerem Flugzeug-Deal

Die vietnamesische Insel Phu Quoc im Golf von Thailand, bekannt für ihre endlosen Traumstrände, luxuriösen Hotels und lebhaften Nachtmärkte, will sich von einem Geheimtipp für Urlauber zu einem internationalen Luftfahrt-Drehkreuz für ganz Asien entwickeln. Die Unternehmensgruppe Sun Group, die auf der Insel bereits Luxus-Resorts und Attraktionen betreibt, hat jetzt den örtlichen Flughafen übernommen und kündigt eine weitreichende Langstreckenoffensive an.

Milliardendeal für 40 Boeing 787-9 Dreamliner unterzeichnet

Die kürzlich gegründete Fluggesellschaft Sun Phu Quoc Airways, eine Tochter der Sun Group, hat einen Großauftrag über 40 Boeing 787-9 Dreamliner im Wert von 22,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet. Der Deal wurde kürzlich in Washington besiegelt und markiert den Start einer ambitionierten Expansionsstrategie. Mit diesen Langstreckenjets soll eine Großraumflotte aufgebaut werden, die beliebte Ziele in Asien wie Tokio in Japan, Seoul in Südkorea und chinesische Metropolen wie Shanghai vernetzt. Sogar Nonstop-Verbindungen nach Europa und Nordamerika sind damit möglich.

Flughafenausbau für bis zu 20 Millionen Passagiere pro Jahr

Allein in den nächsten vier Jahren plant Sun Phu Quoc Airways, ihre Flotte auf 100 Flugzeuge aufzustocken. Schon im kommenden Jahr könnten bis zu 20 Millionen Fluggäste den Flughafen nutzen, mit weiter steigender Tendenz. Um diese Kapazitäten zu bewältigen, wird die Infrastruktur des Phu Quoc International Airport umfassend erweitert. Laut Masterplan sind neue Terminals und eine zusätzliche Start- und Landebahn geplant.

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Tourismusboom in Vietnam treibt Expansion voran

Die Expansion kommt in einer Zeit, in der Vietnam sich zu einem der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte weltweit entwickelt. Während Nachbarländer wie Thailand oder Kambodscha stagnieren, verzeichnet Vietnam einen deutlichen Aufschwung im Tourismus. Allein im Januar kamen 2,5 Millionen internationale Besucher ins Land, ein Plus von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die nationale Tourismusbehörde bestätigte diese positive Entwicklung im Februar.

Von Fischerdörfern zur internationalen Destination

Die Hauptorte auf Phu Quoc, die vor wenigen Jahren noch beschauliche Fischerdörfer waren, haben sich rasant entwickelt. Im letzten Jahr besuchten bereits acht Millionen Menschen die Insel, und diese Zahl soll weiter steigen. Sun Phu Quoc Airways startete erst im November mit regionalen Verbindungen und verfolgt nun ehrgeizige Wachstumspläne, um nicht nur umsteigende Touristen, sondern auch direkte Besucher aus aller Welt anzulocken.

Mit dieser Strategie positioniert sich Phu Quoc als ernstzunehmender Konkurrent zu etablierten asiatischen Drehkreuzen wie Bangkok und setzt auf die Kombination aus natürlicher Schönheit und moderner Luftfahrtinfrastruktur, um die Zukunft des Tourismus in der Region mitzugestalten.

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