Rosenmontag 2026: Nasses und windiges Karnevalswetter erwartet Narren
Der Wettergott meint es im Karnevalsjahr 2026 wahrlich nicht gut mit den Jecken und Narren. Nachdem bereits die Weiberfastnacht buchstäblich ins Wasser fiel, steht auch der Rosenmontag ganz im Zeichen von ungemütlichem Wetter. In den traditionellen Karnevalshochburgen wird es nass, windig und alles andere als rosig.
Experten warnen vor usseligem Wetter
Wetter-Experte Karsten Brandt erklärt gegenüber Medien: „Wer zu seinem Kostüm eine Perücke trägt, der muss aufpassen, dass sie nicht wegfliegt. Im Rheinland würde man dieses Wetter als usselig bezeichnen – mal Wolken, dazu Wind und einzelne Schauer.“ Der gebürtige Rheinländer und selbsternannte erfahrene Straßenkarnevalist gibt den Narren einen praktischen Tipp mit auf den Weg: „Wenn man nicht zu eng beieinander steht, kann man den Schirm auch einfach umdrehen und damit Kamelle fangen. Dann erfüllt er sogar noch einen doppelten Nutzen.“
Regenschirme werden zum festen Bestandteil der Ausrüstung
Regenschirm oder Regencape sollten daher zum unverzichtbaren Bestandteil der Rosenmontags-Ausrüstung gehören. Die milde Temperatur von bis zu 8 Grad im Rheinland am Nachmittag tröstet nur bedingt über die widrigen Bedingungen hinweg. Im Osten Deutschlands hingegen wird es mit knapp um die 0 Grad deutlich kälter, hier sind sogar Schnee und Schneeregen möglich.
Sonnenschein bleibt Wunschdenken
Wer auf ein paar wärmende Sonnenstrahlen am Rosenmontag gehofft hatte, wird vom Deutschen Wetterdienst bitter enttäuscht. Die Sonne versteckt sich hinter einer dichten Wolkendecke. Im Westen und Südwesten können sogar einzelne Graupelgewitter auftreten. Während im Südwesten Höchstwerte von 10 Grad erreicht werden, bleiben die Temperaturen nordöstlich des Harzes frostig.
Der zweite Wetter-Experte Dominik Jung bestätigt die Prognose für ungemütliches Wetter am Rosenmontag. Um den Spaß am Straßenkarneval nicht zu verlieren, bleibt den Narren nur eine Möglichkeit: sich wettergerecht anzuziehen und die gute Laune nicht vom Regen wegspülen zu lassen. Die Bilder von Weiberfastnacht zeigen bereits, wie viele Narren vorsorglich Schirme dabei hatten, um halbwegs trocken zu bleiben – eine Praxis, die sich auch am Rosenmontag bewähren wird.



