Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte plant Umzug nach Waren
Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte steht vor einem bedeutenden Standortwechsel. Nach aktuellen Informationen plant der Verband, seine Geschäftsstelle von Röbel nach Waren zu verlegen. Dieser Schritt soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden, wie Verbands-Geschäftsführer Robert Neidel gegenüber dem Nordkurier bestätigte.
Bessere Erreichbarkeit und Arbeitsbedingungen als Hauptgründe
Hinter dem geplanten Umzug stehen strategische Überlegungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit für Partner und zur Schaffung attraktiverer Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Derzeit befindet sich der Verbandssitz am Stadtrand von Röbel, doch Waren hat sich im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens als geeigneterer Standort erwiesen.
Der neue Standort soll in der Altstadt von Waren liegen, wo der Tourismusverband ins Haus des Gastes einziehen könnte. Dies würde eine enge Anbindung an eine bestehende Tourist-Information ermöglichen und gleichzeitig optimale Arbeitsbedingungen für das Personal schaffen.
Waren als touristisches Zentrum der Region
Waren gilt als das touristische Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte und bietet mehrere Vorteile für den Verband:
- Zentrale Lage im Verbandsgebiet
- Gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
- Bessere Erreichbarkeit für die rund 220 Verbandspartner
- Attraktivität bei der Gewinnung von Fachkräften
Robert Neidel betonte, dass der Verband zwar aktuell personell stabil aufgestellt sei, aber für Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zusätzliche Fachkräfte benötigt werden. Der Standort Waren könnte hierbei einen Wettbewerbsvorteil bieten.
Entscheidung durch Mitgliederversammlung
Die finale Entscheidung über den Umzug soll auf der Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Ende März fallen. Das Thema steht bereits auf der Tagesordnung und wird dort ausführlich diskutiert werden.
Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte vertritt etwa 220 Partner aus dem kommunalen Bereich und der Tourismuswirtschaft. Ein Umzug nach Waren würde nicht nur die operative Arbeit des Verbands verbessern, sondern auch dessen Sichtbarkeit in der touristisch bedeutendsten Stadt der Region erhöhen.



