USA-Einreise: Schärfere Regeln für Touristen frühestens ab Mitte 2026
USA-Einreise: Schärfere Regeln frühestens ab Mitte 2026

USA-Einreise: Schärfere Regeln für Touristen frühestens ab Mitte 2026

Wer in die USA reisen möchte, muss sich möglicherweise auf strengere Einreisebestimmungen einstellen. Die US-Grenzschutzbehörde CBP hat bestätigt, dass verschärfte Regeln für Touristen aus Deutschland und vielen anderen Ländern frühestens Mitte 2026 wirksam werden sollen. Die Details sind jedoch noch nicht endgültig festgelegt, da die Behörde derzeit Einwände zu den geplanten Änderungen prüft.

Mehr persönliche Daten im ESTA-Antrag erforderlich

Geplant ist, dass Reisende im Rahmen des elektronischen Reiseantrags ESTA künftig deutlich mehr persönliche Informationen offenlegen müssen. Diskutiert werden unter anderem die Angabe von Daten zur Social-Media-Präsenz der vergangenen fünf Jahre sowie zusätzliche Kontakt- und Familiendaten. Betroffen sind Touristen aus mehr als 40 Ländern, die im Visa Waiver Program für bis zu 90 Tage visumfrei in die USA einreisen dürfen.

Laut Berichten des Senders CNN geht es bei den Social-Media-Informationen voraussichtlich um die Preisgabe von Account-Namen, nicht jedoch um den Zugang zu Konten oder spezifischen Posts. Die Grenzschutzbehörde betont, dass nicht alle Antragssteller auf ihre Social-Media-Aktivitäten überprüft werden sollen.

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Verfahren und Zeitplan der neuen Regeln

Die geplanten Änderungen dienen laut CBP dem Schutz vor terroristischen und anderen Bedrohungen. Nach Ablauf der Frist für Einwände am vergangenen Montag dauert die Prüfung der Stellungnahmen üblicherweise bis zu zwei Monate. Alle Kommentare sollen innerhalb weniger Wochen öffentlich einsehbar sein, bevor mögliche Anpassungen vorgenommen werden.

Anschließend muss das Vorhaben dem Haushalts- und Verwaltungsamt OMB zur Genehmigung vorgelegt werden, wobei eine weitere 30-tägige Frist für neue Stellungnahmen vorgesehen ist. Dies bedeutet, dass die endgültige Umsetzung der Regeln nicht vor Mitte 2026 zu erwarten ist, was Reisenden noch etwas Vorbereitungszeit lässt.

Die Unsicherheit über die genauen Anforderungen bleibt jedoch bestehen, da die spezifischen Details, etwa welche Social-Media-Daten genau erforderlich sein werden, im aktuellen Vorschlag nicht näher erläutert sind. Reisende sollten sich daher auf mögliche zusätzliche Dokumentationspflichten einstellen und die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen.

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