Warnemünde rüstet sich für die Strandsaison: Sandverteilung und neue Technik im Einsatz
Warnemünde bereitet Strand für Saison vor: Sand und Technik

Warnemünde rüstet sich für die Strandsaison: Sandverteilung und neue Technik im Einsatz

Die Sonne gewinnt an Kraft, die Temperaturen steigen langsam und die Vorfreude auf die Urlaubssaison wächst. Im Ostseebad Warnemünde laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Schon Ende März dürfen die Strandbewirtschafter ihre ersten Strandkörbe aufstellen, doch bis dahin ist noch einiges zu tun. Nicht nur der feine Sandstrand wird für Einheimische und Besucher hergerichtet, auch technische Neuerungen und infrastrukturelle Maßnahmen stehen auf dem Programm.

Sandbewegungen am Strand für perfektes Stranderlebnis

Für das optimale Stranderlebnis im Ostseebad wird aktuell ordentlich Sand bewegt. Die Mitarbeiter des Betriebshofes der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde sind damit beschäftigt, die Sandfangkuhlen zu leeren und den überschüssigen Sand zu verteilen. „Die Leerung der Sandfangkuhlen und die Verteilung des überschüssigen Sandes sind gerade in vollem Gange“, erklärt Denise Johannsson von der Tourismuszentrale. Große Sandberge wurden am Strand aufgeschüttet, und das Material wird nun zwischen den Strandaufgängen 1 und 25 verteilt. Ziel ist es, entstandene Verwehungen auszugleichen und gegebenenfalls Steine abzudecken, um eine ebene und sichere Strandfläche zu schaffen.

Infrastrukturmaßnahmen für den Saisonstart

Parallel zu den Sandarbeiten werden weitere wichtige Vorbereitungen getroffen. Für den Saisonstart rund um die Osterfeiertage werden Dünenschutzzäune aufgebaut und 1,8 Kilometer Stromkabel verlegt. „Um die Bewirtschafter am Strand entsprechend mit Strom zu versorgen“, so Johannsson. Aufgrund des verfrühten Osterfestes in diesem Jahr dürfen die Strandbewirtschafter bereits ab dem 27. März mit ihren Strandkörben zurück ans Wasser. Allerdings hat der lange Winter mit frostigen Temperaturen die Vorbereitungen etwas eingebremst. „Wir sind mit diesen Arbeiten ein bisschen in Verzug“, räumt Johannsson ein. Die Wege in den Strandzugängen werden zunächst nur im Dünenbereich verlegt, nach Ostern sollen dann die Wege hinunter an den Strand und ans Wasser fertiggestellt werden. Auch die Rettungstürme werden dann an den Strand gebracht.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Neuerungen und Sicherheitsmaßnahmen

Neben den Strandvorbereitungen stehen auch andere Projekte an. Die Promenadenmauer erhält einen neuen Farbanstrich, und die vorhandene Sperre bei der Zufahrt Kurhausstraße zur Promenade wird ausgetauscht. Hier wird ein absenkbarer Poller installiert, dessen Arbeiten voraussichtlich am 16. März starten und etwa drei Monate in Anspruch nehmen werden. Ganz neu in dieser Saison setzt die Tourismuszentrale zur Säuberung des Strandes erstmals aufs Striegeln. Der feine Sandstrand soll einmal wöchentlich mit einer speziellen Maschine geharkt werden, die Ende der Saison 2025 angeschafft und bereits getestet wurde. Sie wird künftig vorrangig im Bereich zwischen Wasserkante und Strandkörben eingesetzt, um den Strand sauber und gepflegt zu halten.

Toilettenersatz nach Vandalismus

Ein weiteres Thema ist die Toilettenversorgung am Strand. Nachdem die öffentliche Toilettenanlage am Aufgang 25 durch Vandalismus zerstört wurde und auf mobile Toiletten ausgewichen werden musste, soll zeitnah in dieser Saison ein Containerersatzbau aufgestellt werden. Dies wird das Provisorium beenden und den Besuchern wieder eine feste Einrichtung bieten. Insgesamt zeigt sich, dass Warnemünde trotz kleiner Verzögerungen durch den Winter gut auf die kommende Saison vorbereitet ist und mit neuen Techniken und Maßnahmen für ein angenehmes Stranderlebnis sorgt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration