Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat einen starken Start ins Geschäftsjahr 2026 hingelegt. Das Unternehmen, das unter anderem im Bernburger Werk Steinsalz abbauen lässt, erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 1,061 Milliarden Euro. Das ist ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem der Umsatz bei 965 Millionen Euro lag.
Operatives Ergebnis steigt deutlich
Noch stärker fiel die Steigerung beim operativen Ergebnis (Ebitda) aus. Dieses erreichte 279 Millionen Euro, was einem Zuwachs von rund 39 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025 entspricht. Damals hatte das Ebitda bei 201 Millionen Euro gelegen.
Gründe für die positive Entwicklung
Firmenchef Burkhard Lohr führte den Erfolg vor allem auf das boomende Auftausalz-Geschäft zurück. Der milde Winter in weiten Teilen Europas hatte zwar zunächst Sorgen um die Nachfrage geweckt, doch die Streudienste füllten ihre Lager frühzeitig auf. Zudem profitiert K+S von höheren Preisen für Kaliumchlorid, das in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird. Die Nachfrage aus der Agrarwirtschaft sei stabil, so Lohr.
Prognose für 2026 angehoben
Aufgrund der guten Geschäfte im ersten Quartal hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 nach oben korrigiert. Statt eines bisher erwarteten Ebitda von 700 bis 900 Millionen Euro rechnet K+S nun mit einem operativen Ergebnis zwischen 750 und 950 Millionen Euro. Auch der Umsatz soll leicht über den bisherigen Erwartungen liegen.
Das Bernburger Werk, eines der größten Steinsalzbergwerke Europas, spielt dabei eine zentrale Rolle. Von hier aus wird Auftausalz für den Winterdienst in ganz Deutschland und angrenzende Länder geliefert. Die Produktion läuft nach Unternehmensangaben auf Hochtouren, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen.



