Bosch investiert 200 Millionen in Start-ups für neue Geschäftsideen
Bosch investiert 200 Mio. Euro in neue Geschäftsfelder

Der Technologiekonzern Bosch plant, in den kommenden fünf Jahren rund 200 Millionen Euro in eine neu gegründete Tochtergesellschaft zu investieren, um innovative Geschäftsideen zu entwickeln und zu vermarkten. Wie das Unternehmen aus Stuttgart mitteilte, soll die Einheit namens Bosch Business Innovations gezielt Start-ups aufbauen, diese systematisch zur Marktreife führen und dadurch neue Geschäftsmodelle für den Konzern erschließen.

Fokus auf drei Kernbereiche

Im Einklang mit der langfristigen Konzernstrategie hat die Tochtergesellschaft zunächst drei vorrangige Geschäftsfelder definiert: die softwaregesteuerte Fertigung, die medizinische Fernüberwachung sowie die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Treibhausgasen. Weitere Bereiche sollen in den kommenden Jahren hinzukommen. Das ehrgeizige Ziel: Bis zum Jahr 2030 sollen 20 erfolgreiche Start-ups aus diesen Aktivitäten hervorgehen.

Rote Zahlen als Weckruf

Neue Impulse sind für Bosch dringend nötig. Der weltweit größte Autozulieferer hatte im vergangenen Jahr erstmals seit der globalen Finanzkrise 2009 rote Zahlen geschrieben. Hauptgründe für den Einbruch waren milliardenschwere Kosten für den Stellenabbau sowie erhöhte Steuerbelastungen. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig. Um die Trendwende zu schaffen, spart das Management kräftig an Personal und Strukturen. Die Investition in Start-ups soll nun neue Wachstumschancen eröffnen und die Innovationskraft stärken.

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