Fifa-Boss Infantino: Uefa fordert Beweissicherung nach WM-Verkaufsversuch
Infantino: Uefa fordert Beweissicherung

Die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino reißt nicht ab. Nach einem versuchten WM-Verkauf fordert die Uefa nun die Sicherung von Beweisen. Der Druck auf den mächtigsten Mann im Weltfußball wächst.

Uefa fordert Beweissicherung

Die Europäische Fußball-Union Uefa hat nach dem versuchten WM-Verkauf eine lückenlose Beweissicherung verlangt. Nach Informationen der BILD soll es bei den Ermittlungen um mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2034 gehen. Die Uefa will offenbar sicherstellen, dass alle relevanten Dokumente und Kommunikationswege erhalten bleiben, um die Vorwürfe gegen Infantino vollständig aufklären zu können.

Der Schweizer Jurist steht seit Monaten im Zentrum schwerer Vorwürfe. Kritiker werfen ihm vor, bei der Vergabe der WM-Endrunde 2034 an Saudi-Arabien seine Kompetenzen überschritten und möglicherweise gegen Fifa-Statuten verstoßen zu haben. Die Uefa reagiert nun mit einem formellen Schritt und fordert von der Fifa die Sicherung aller Beweismittel.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Versuchter WM-Verkauf: Was genau passiert ist

Hintergrund der Forderung ist ein Bericht über einen versuchten WM-Verkauf, der in der vergangenen Woche publik wurde. Demnach soll es Gespräche gegeben haben, in denen die Vergabe der Weltmeisterschaft an einen bestimmten Bewerber gegen finanzielle Vorteile für die Fifa oder einzelne Funktionäre ausgetauscht werden sollte. Die genauen Umstände sind noch unklar, doch die Uefa zeigt sich alarmiert.

Bereits zuvor hatte der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß deutliche Worte in Richtung Infantino gefunden. „Wenn er Fidschi gegen Kap Verde will, dann macht er das“, sagte Hoeneß in einer TV-Sendung und spielte damit auf Infantinos Machtfülle an. Die Aussage zeigt, wie groß das Misstrauen gegenüber dem Fifa-Chef inzwischen ist.

Infantino in der Kritik: Macht statt Geld

Infantino selbst hatte sich kürzlich in einem TV-Interview gegen die Vorwürfe verteidigt. „Er ist nicht gierig nach Geld, sondern nach Macht“, kommentierte ein Beobachter die Motive des Fifa-Präsidenten. Diese Einschätzung teilen viele Kritiker, die Infantino vorwerfen, den Weltfußball zunehmend autokratisch zu führen.

Die Forderung der Uefa nach Beweissicherung könnte nun eine neue Eskalationsstufe im Konflikt zwischen dem europäischen Verband und der Fifa bedeuten. Beobachter spekulieren bereits über eine mögliche Fifa-Revolution, sollten die Vorwürfe gegen Infantino erhärtet werden. „Wenn die Angst schwindet, kommt es zur Revolution“, sagte ein Insider mit Blick auf die wachsende Zahl von Kritikern innerhalb und außerhalb der Fifa.

Reaktionen: Knallharte Abrechnungen

Die öffentliche Kritik an Infantino wird zunehmend schärfer. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe forderte in einem Interview „Konsequenzen“ und rechnete gleichzeitig mit den Schiedsrichtern und der Uefa ab. Auch andere Stimmen aus dem Fußball werden lauter. „In seiner ganzen Unsäglichkeit“, urteilte ein TV-Experte über Infantinos Amtsführung.

Während die Uefa nun auf Beweissicherung drängt, bleibt abzuwarten, ob die Fifa dieser Forderung nachkommt. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein für die Zukunft von Gianni Infantino. Die Weltöffentlichkeit schaut gebannt auf die Entwicklungen im Machtkampf um den Weltfußball.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration