Elon Musk verliert Klage gegen abtrünnige Werbekunden von X
Musk scheitert mit Klage gegen X-Werbekunden

Elon Musk erleidet juristische Niederlage im Streit mit Werbekunden

Die Onlineplattform X von Elon Musk ist mit einer Klage gegen mehrere große Werbekunden gescheitert, die ihre Anzeigen vom ehemaligen Twitter-Dienst abgezogen hatten. Eine Richterin in Texas wies die Klage ab, da X den Vorwurf unfairen Wettbewerbs nicht belegen konnte. Die Klage richtete sich unter anderem gegen bekannte Unternehmen wie den Konsumgüter-Riesen Unilever, den Lebensmittel-Konzern Mars und den Spielzeughersteller Lego sowie eine Vereinigung von Werbetreibenden.

Gründe für den Rückzug der Werbekunden

Die betroffenen Firmen hatten ihre Werbeaktivitäten bei Twitter und später X reduziert oder komplett eingestellt. Hintergrund waren Sorgen, dass nach der von Musk verfügten Lockerung der Inhaltsregeln ihre Anzeigen in rufschädigendem Kontext neben extremistischen Beiträgen auftauchen könnten. Zudem fürchteten Unternehmen, in einen Shitstorm hineingezogen zu werden, der sich negativ auf ihre Absätze auswirken könnte – eine Erfahrung, die etwa die Biermarke Bud Light gemacht hatte.

Musks Vorwürfe und finanzielle Auswirkungen

Elon Musk beklagte mehrfach, dass sich die Anzeigenerlöse infolge der Abwanderung großer und kleiner Werbekunden nach seiner Übernahme von Twitter im Oktober 2022 in etwa halbiert hätten. In der Klage sprach X von einem koordinierten Boykott und einem Verstoß gegen Wettbewerbsrecht. Die Plattform warf Dutzenden Mitgliedern einer internationalen Organisation von Werbekunden vor, sich abgesprochen zu haben, um X mehrere Milliarden US-Dollar vorzuenthalten. Die Klage nahm insbesondere eine Brancheninitiative ins Visier, die Anforderungen an Werbeplattformen aufstellte.

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Strukturelle Veränderungen bei X

Später brachte Musk die Plattform X in seine KI-Firma xAI ein, die dann wiederum vom ebenfalls von ihm geführten Weltraumunternehmen SpaceX übernommen wurde. Durch diese Umstrukturierung ist X für den Fortbestand nicht mehr allein auf das eigene Geschäft oder direkte Geldspritzen von Musk angewiesen. Diese Maßnahmen könnten langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität der Plattform haben.

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