Beim Bürgerhaushalt der Stadt Potsdam sind bereits mehr als 380 Vorschläge eingegangen. Das Beteiligungsverfahren läuft noch bis zum 3. Juli. Die Ideen reichen von mehr Grün in der Brandenburger Straße über die Bewerbung als Kulturhauptstadt bis hin zu konkreten Sparvorschlägen.
Viele Vorschläge zu Einnahmen und Ausgaben
Rund 100 der eingereichten Ideen befassen sich mit möglichen Einnahmeerhöhungen oder Sparmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem ein Bußgeldkatalog für Vermüllung, zusätzliche Blitzer, eine Gebühr für versäumte Bürgerservice-Termine sowie eine höhere Steuer für Hunde und Zweitwohnsitze. Die Stadtverwaltung betont, dass die Vorschläge nicht bindend sind, sondern als Empfehlungen dienen, über die letztlich die Stadtverordneten entscheiden.
Weitere Beteiligung möglich
Bürgerinnen und Bürger, die in Potsdam leben, können noch bis zum 3. Juli weitere Ideen auf der offiziellen Website einreichen. Bereits eingereichte Vorschläge können dort diskutiert und per Daumen nach oben unterstützt werden. Die Vorauswahl endet am 18. Juli. Ein Redaktionsteam, für das man sich ebenfalls noch bis zum 3. Juli anmelden kann, bündelt ähnliche Ideen.
Prüfung und Auswahl der Vorschläge
An drei Terminen im Juli – jeweils dienstags am 14., 21. und 28. Juli um 18 Uhr im Bildungsforum – prüfen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft die eingereichten Ideen. Die 20 wichtigsten Vorschläge werden anschließend den Stadtverordneten vorgelegt, die über deren Aufnahme in den Doppelhaushalt 2027/28 entscheiden.



