Dating-App-Alarm: So erkennen Sie toxisches Flirtverhalten
Die Psychologin Gilda Giebel schlägt Alarm: In Dating-Apps lauern hinter charmantem Auftreten oft erste Warnsignale für toxisches Verhalten. Im Talk von „Mein Leben und ich“ erklärte sie, wie Nutzer Idealisierung und sogenanntes Breadcrumbing erkennen können.
„Viele Menschen verlieben sich in ein Bild, das gar nicht echt ist“, so Giebel. Besonders tückisch sei die Idealisierung, bei der der Gegenüber anfangs übermäßig Komplimente macht und eine perfekte Beziehung vorgaukelt. Breadcrumbing hingegen beschreibt ein Verhalten, bei dem der andere gerade genug Aufmerksamkeit gibt, um das Interesse aufrechtzuerhalten – aber nie wirklich investiert.
Die Psychologin rät, auf ein gesundes Maß an Kommunikation und Beständigkeit zu achten. „Wenn jemand ständig zwischen extremem Interesse und plötzlichem Rückzug wechselt, ist das ein klares Warnsignal.“ Auch das Ausbleiben von echten Treffen oder Ausreden sollten alarmieren.
Um sich zu schützen, empfiehlt Giebel, nicht zu schnell zu vertrauen und auf das eigene Bauchgefühl zu hören. „Ein gesundes Tempo in der Kennenlernphase ist entscheidend.“ Wer die Anzeichen frühzeitig erkenne, könne sich vor emotionalen Verletzungen bewahren.
Der Talkbeitrag ist Teil der Sendung „Mein Leben und ich“ und soll Aufklärungsarbeit leisten. Weitere Tipps und Hintergründe gibt es in der vollständigen Ausgabe.



