Nach dem Erfolg von „Splitting the G“ gibt es einen neuen viralen Bier-Trend: „Setting the table“. Dieser stammt ebenfalls aus Großbritannien und dreht sich um die italienische Biermarke Birra Moretti. Das Ziel des Trends ist es, mit dem ersten Schluck das Logo auf dem Glas so zu verändern, dass der abgebildete schnauzbärtige Mann namens Baffo (italienisch für Schnurrbart) seinen Arm auf einer imaginären Theke abstützen kann.
Vom Guinness-Trend zum Moretti-Hype
Der vorherige Trend „Splitting the G“ hatte 2024 für Aufsehen gesorgt. Dabei ging es darum, Guinness so zu trinken, dass die Schaumkrone das „G“ auf dem Glas perfekt in zwei Hälften teilte. Unzählige Videos und Bilder überschwemmten die sozialen Netzwerke. Guinness-Hersteller Diageo musste damals den Verkauf des Stouts in Großbritannien besser koordinieren, da die Nachfrage enorm anstieg. Ein Sprecher von Guinness stellte klar, dass der Trend keine Marketingaktion war. Colm O’Connor, ein Sprecher, wurde mit den Worten zitiert, dass das von „jemandem auf TikTok ausgedacht“ sei.
So funktioniert „Setting the table“
Bei „Setting the table“ wird Birra Moretti getrunken. Das Logo der 1859 gegründeten Brauerei, die heute zum niederländischen Heineken-Konzern gehört, zeigt einen Mann mit Schnurrbart, der in der rechten Hand ein frisch gezapftes Bier hält und den linken Arm auf einem Tresen abgelegt hat. Ziel ist es, mit dem ersten Schluck den Bierpegel so zu senken, dass der Arm von Baffo scheinbar auf der entstehenden Schaum-Bier-Grenze aufliegt – als ob er sich auf einer Theke abstützt.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Für Birra Moretti und den Heineken-Konzern bedeutet der Trend vor allem höhere Umsätze. Ähnlich wie bei „Splitting the G“ könnte die Nachfrage stark ansteigen. Damals berichtete Sky News, dass die sogenannten Guinnfluencer den Verkauf von Guinness in Pubs und Bars in ganz Großbritannien beeinflussten. Ob „Setting the table“ eine ähnliche Dynamik entwickeln wird, bleibt abzuwarten.



