SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt (21.06.2026)

Der Spiegel hat eine neue Paywall-Regelung eingeführt, die den Zugriff auf Artikel einschränkt. Leser, die auf einen älteren Artikel zugreifen möchten, erhalten die Meldung, dass der Link entweder älter als 30 Tage ist oder der Artikel bereits zehn Mal geöffnet wurde. In beiden Fällen ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich, um den Inhalt weiterzulesen.

Neue Zugriffsbeschränkungen für SPIEGEL+

Die Maßnahme betrifft alle Artikel, die hinter der Bezahlschranke von SPIEGEL+ liegen. Nutzer, die bereits ein Digital-Abo besitzen, können sich einfach einloggen und weiterlesen. Für alle anderen gibt es verschiedene Abo-Optionen. Das günstigste Angebot ist das „SPIEGEL plus“-Abo für Neukunden: Für 1 Euro erhalten sie vier Wochen lang vollen Zugriff, danach kostet es 5,99 Euro pro Woche. Wer sich für ein Jahresabo entscheidet, spart 25 Prozent und zahlt 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen, bevor der reguläre Preis von 5,99 Euro pro Woche greift.

Hintergrund der Paywall

Der Spiegel reagiert mit dieser Paywall auf den wachsenden Druck im digitalen Journalismus, Einnahmen zu generieren. Die Beschränkung auf zehn Aufrufe pro Artikel soll verhindern, dass Inhalte unbegrenzt kostenlos konsumiert werden. Gleichzeitig wird die zeitliche Begrenzung von 30 Tagen genutzt, um Archive nur für Abonnenten zugänglich zu machen. Laut einer internen Mitteilung des Verlags sei dies ein notwendiger Schritt, um die Qualität des Journalismus zu sichern. „Wir müssen unsere Inhalte schützen und gleichzeitig faire Preise anbieten“, erklärte ein Sprecher des Spiegel-Verlags.

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Zusätzliche Funktionen für Abonnenten

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Kritik und Reaktionen

Die neue Paywall stößt bei einigen Lesern auf Kritik. In sozialen Medien wird bemängelt, dass die Grenze von zehn Aufrufen zu niedrig sei. Andere hingegen begrüßen die Maßnahme als sinnvollen Schutz für hochwertigen Journalismus. Der Verlag betont, dass die Preise wettbewerbsfähig seien und die Abonnenten von exklusiven Inhalten profitierten. „Unser Ziel ist es, nachhaltigen Journalismus zu finanzieren und gleichzeitig unseren Lesern einen Mehrwert zu bieten“, so der Sprecher weiter.

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