Tankrabatt-Ende: Autofahrer fühlen sich über den Tisch gezogen
Tankrabatt-Ende: Autofahrer fühlen sich betrogen

Seit dem 1. Juli 2026 ist der Tankrabatt Geschichte – und die Spritpreise steigen wieder spürbar an. An Tankstellen in ganz Deutschland machte BILD den Stimmungstest: Die Wut der Autofahrer ist groß. „Ich fühle mich über den Tisch gezogen“, sagt ein Autofahrer aus Berlin. Viele haben das Gefühl, dass die Politik sie im Stich lässt.

Preissprung nach dem Tankrabatt-Ende

Bereits in den ersten Stunden nach Mitternacht stiegen die Preise an vielen Zapfsäulen um mehr als 30 Cent pro Liter. Besonders betroffen sind Diesel und Super E10. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 am Morgen des 1. Juli im bundesweiten Durchschnitt 2,05 Euro – ein Anstieg von 35 Cent im Vergleich zur Vorwoche. „Das kann ja keiner mehr bezahlen“, klagt ein Rentner aus München, der gerade seinen Kleinwagen betankt.

Autofahrer reagieren mit Verzicht

Viele Autofahrer kündigen an, ihren Fahrstil anzupassen oder Fahrten ganz zu streichen. Eine junge Mutter aus Hamburg sagt: „Der Urlaub muss ausfallen, das Geld reicht einfach nicht.“ Andere fahren nur noch zur Arbeit und verzichten auf Freizeitfahrten. „Tanken tut weh, aber es muss halt sein“, meint ein Pendler aus Köln. Die Stimmung an den Tankstellen ist gedrückt, die Kassen bleiben leer.

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Politik in der Kritik

Die Abschaffung des Tankrabatts war von der Bundesregierung lange geplant. Kritiker werfen der Politik vor, die Autofahrer im Stich zu lassen. „Die Politik ist unfähig“, sagt ein Taxifahrer aus Frankfurt. Er fühlt sich von den steigenden Preisen existenziell bedroht. Auch der ADAC fordert eine schnelle Reaktion der Regierung, um die Bürger zu entlasten.

Ausblick: Spritpreise bleiben hoch

Experten rechnen damit, dass die Spritpreise in den kommenden Wochen weiter steigen könnten. Grund sind neben dem Ende des Tankrabatts auch die anhaltende Iran-Krise und Feuer in russischen Raffinerien. „So schnell wie möglich volltanken!“ rät ein Spritpreis-Experte. Viele Autofahrer haben das bereits getan und stehen nun vor vollen Tanks – aber leeren Geldbörsen.

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