Erweiterter Rückruf: Foodloose warnt vor Fremdkörpern in Dattel-Kugeln
Das Hamburger Snackunternehmen Foodloose hat seinen Rückruf für die beliebten Dattel-Kugeln mit Pistazien-Füllung deutlich ausgeweitet. Nach ersten Warnungen vor wenigen Tagen sind nun zusätzliche Chargen des Produkts betroffen, wie das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab. In den Snacks könnten sich potenziell gefährliche Fremdkörper befinden, die ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen.
Betroffene Chargen und Verkaufswege
Konkret handelt es sich um die Packungen des Artikels „White Delights - Pistazie“, die die Chargennummern H49B1 oder J49B0 sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum 4. August 2026 oder 4. Oktober 2026 tragen. Diese Angaben sind deutlich auf der Verpackung vermerkt. Ursprünglich hatte Foodloose nur eine der beiden Chargennummern im Rückruf genannt, doch nach weiteren Untersuchungen wurde die Warnung ausgeweitet.
Das betroffene Produkt wurde in fast allen Bundesländern Deutschlands vertrieben, mit Ausnahme des Saarlands. Hauptsächlich erfolgte der Verkauf über die bekannten Drogeriemarktketten Rossmann und Budni, wo die Dattel-Kugeln als beliebter Snack erhältlich waren.
Offizielle Warnung und Sicherheitshinweise
Der Rückruf ist auf dem offiziellen Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlicht, das von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben wird. Foodloose betont, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Packungen Fremdkörper enthalten, die eine Verletzungsgefahr bergen können.
Das Unternehmen appelliert dringend an alle Kunden:
- Vom Verzehr der betroffenen Dattel-Kugeln unbedingt absehen
- Sicherstellen, dass Kinder keinen Zugang zu dem Produkt haben
- Die betroffenen Packungen umgehend entsorgen oder zurückgeben
Andere Waren von Foodloose sind von diesem Rückruf nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos konsumiert werden. Die genauen Rückgabebedingungen und Entschädigungsmöglichkeiten sollten direkt beim Händler oder Hersteller erfragt werden.
Hintergrund und Verbraucherschutz
Dieser erweiterte Rückruf unterstreicht die Bedeutung strenger Kontrollen in der Lebensmittelindustrie. Verbraucher werden aufgefordert, stets die Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten zu überprüfen, insbesondere bei Snackprodukten, die häufig von Kindern konsumiert werden. Die schnelle Reaktion von Foodloose und die transparente Kommunikation über lebensmittelwarnung.de zeigen, wie wichtig präventive Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit sind.
Für weitere Informationen und Updates zum Rückruf sollten Verbraucher die offiziellen Kanäle von Foodloose und das Portal lebensmittelwarnung.de konsultieren.



