Penny ruft Mettwurst zurück: Salmonellen in Schinken-Zwiebelmettwurst gefunden
Penny ruft Mettwurst zurück: Salmonellen entdeckt

Lebensmittelwarnung: Salmonellen in Penny-Mettwurst entdeckt

Bei einer Routinekontrolle sind in einer Mettwurst des Discounters Penny Krankheitserreger nachgewiesen worden. Betroffen ist die „Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst“ des Herstellers OVO Vertriebs GmbH mit einem Füllgewicht von 200 Gramm. Der Penny-Konzern hat umgehend einen Rückruf für das betroffene Produkt eingeleitet und rät dringend vom Verzehr ab.

Details zum betroffenen Produkt und Rückruf

Konkret handelt es sich um die Charge L04804 mit dem Verbrauchsdatum 12. März 2026. Die Wurst wurde ausschließlich in Penny-Filialen vertrieben. „Das Produkt besteht zu 92 Prozent aus Schweinefleisch, dessen Ursprung Deutschland ist“, erklärt Penny-Sprecher Andreas Krämer. Der Rückruf erfolge rein vorsorglich, da lediglich in einer einzelnen Probe Salmonellen nachgewiesen worden seien.

Kunden, die die Wurst bereits gekauft haben, können diese auch ohne Kassenbon in Penny-Filialen zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Produkte mit abweichendem Verbrauchsdatum und anderer Charge sind von dem Rückruf nicht betroffen.

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Wie die Salmonellen entdeckt wurden

Die Krankheitserreger wurden durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart im Rahmen einer amtlichen Routinekontrolle festgestellt. Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien, die natürlicherweise in rohem Schweinefleisch vorkommen können. Nach Herstellung und Reifung des Produktes erfolgte eine erneute Analyse und die Freigabe zum Verkauf. „Die Analysenergebnisse der betroffenen Charge waren allesamt ohne Befund und gaben daher keinerlei Anhaltspunkt darauf, dass die Charge nicht in die Auslieferung gelangen kann“, so der Penny-Sprecher weiter. Die Wurst war bereits an Penny-Märkte ausgeliefert, als die Kontaminierung entdeckt wurde.

Gesundheitsrisiken und Symptome

Eine Infektion mit Salmonellen kann laut Robert-Koch-Institut zu unangenehmen Beschwerden führen:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Leichtes Fieber

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 48 Stunden, kann aber in seltenen Fällen bis zu drei Tage dauern. Die Beschwerden klingen meist nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Besonders gefährdet sind jedoch Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, bei denen schwerere Krankheitsverläufe möglich sind.

Was Betroffene tun sollten

Wer die betroffene Wurst bereits verzehrt hat und schwere oder anhaltende Symptome entwickelt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. Für weitere Informationen steht der Hersteller OVO Vertriebs GmbH unter der Telefonnummer 069/420982-991 (Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr) zur Verfügung.

Penny hat nach eigenen Angaben bereits reagiert und die betroffene Wurst aus dem Verkauf nehmen lassen. Der Discounter betont, dass es sich um einen Einzelfall handelt und die Lebensmittelsicherheit höchste Priorität habe.

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