Stadtwerke Magdeburg warnen eindringlich vor Betrügern an der Haustür
Die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) haben eine deutliche Warnung an alle Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen. Derzeit treiben Betrüger ihr Unwesen, die es gezielt auf die Unterschriften und persönlichen Daten argloser Opfer abgesehen haben. Die Täter geben sich dabei als Mitarbeiter eines angeblichen Tochterunternehmens der SWM aus und nutzen perfide Methoden, um Vertrauen zu erschleichen.
Gezielte Vorgehensweise der Kriminellen
Laut Dr. Annette Petrasch, Bereichsleiterin des SWM Kundenservices, gehen die Täter äußerst differenziert vor. Drei Männer treten mit gefälschten Mitarbeiterausweisen und SWM-Schlüsselbändern auf, die blaue Anhänger tragen. Sie behaupten zunächst, Stromzähler überprüfen zu müssen – ein Vorwand, um an vertrauliche Daten wie Zählernummern zu gelangen, die für Vertragskündigungen und Neuabschlüsse relevant sind.
In einer zweiten Variante behaupten die Betrüger, die SWM plane eine Strompreiserhöhung und die Tarife ihrer angeblichen Tochterfirma seien günstiger. Selbst wenn Kunden einen Wechsel ablehnen, fordern die Täter dennoch eine Unterschrift „als Nachweis für den Chef“. Tatsächlich versuchen sie so, Verträge mit den Stadtwerken zu kündigen, obwohl die Betroffenen keinen Lieferantenwechsel wünschen.
Was Betroffene tun sollten
Die SWM raten dringend dazu, bei Verdacht auf Besuch der Betrüger sofort folgende Schritte zu unternehmen:
- Sich umgehend bei der Verbraucherzentrale melden
- Anzeige bei der Polizei erstatten
- Das SWM-Kundencenter oder die Hotline kontaktieren
„Damit helfen Sie am schnellsten, solche Betrüger dingfest zu machen und andere zu schützen“, betont Dr. Petrasch. Sie weist ausdrücklich darauf hin, dass sich niemand scheuen müsse, Hilfe zu suchen, wenn er oder sie auf die perfiden Tricks hereingefallen ist.
Prävention und Aufklärung
Die Stadtwerke Magdeburg unterstreichen, dass echte SWM-Mitarbeiter sich stets mit einem offiziellen Ausweis identifizieren und niemals unangemeldet persönliche Daten oder Unterschriften einfordern. Verbraucher sollten besonders wachsam sein, wenn unbekannte Personen an der Haustür erscheinen und Druck ausüben. Im Zweifelsfall gilt: Nichts unterschreiben und sofort die SWM oder die Polizei verständigen.



