Veganer Joghurt enthält Milch: Lidl ruft Vemondo Soja-Joghurt zurück
Veganer Joghurt enthält Milch: Lidl ruft Produkt zurück

Veganer Joghurt enthält Milch: Lidl ruft Vemondo Soja-Joghurt zurück

Ein schwerwiegender Produktionsfehler hat zu einem Rückruf bei Lidl geführt. Der als vegan deklarierte Soja-Joghurt Vemondo Soja Classic ohne Zuckerzusatz im 500-Gramm-Becher enthält möglicherweise Milchbestandteile, die nicht auf der Verpackung gekennzeichnet sind. Die N+G Frischprodukte Vertriebs-GmbH warnt ausdrücklich vor diesem Artikel, der in den Filialen des Lebensmittel-Discounters verkauft wurde.

Gefahr für Allergiker und Veganer

Für Menschen mit einer Milchallergie kann der Verzehr dieses Produkts gefährliche körperliche Reaktionen auslösen. Lidl betont, dass betroffene Personen den Joghurt-Ersatz auf keinen Fall konsumieren sollten. Für Personen ohne Milchallergie ist das Produkt zwar uneingeschränkt zum Verzehr geeignet, doch auch bei Laktoseintoleranz können Milchprodukte zu Beschwerden führen. Veganer, die bewusst auf tierische Produkte verzichten, sehen sich durch diesen Fehler in ihrer Ernährung getäuscht.

Betroffene Bundesländer und Charge

Der Rückruf betrifft ausschließlich die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.03.2026. Verkauft wurde diese in folgenden zehn Bundesländern:

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  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Schleswig-Holstein

Andere Produkte des Herstellers sowie weitere Artikel der Marke Vemondo sind laut Lidl nicht von dem Problem betroffen.

Rückgabe und Erstattung

Kunden können das betroffene Produkt in allen Lidl-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet, und zwar auch ohne Vorlage des Kassenbons. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Verbraucher schnell und unkompliziert entschädigt werden.

Hintergrund und aktuelle Entwicklungen

Dieser Vorfall folgt auf einen ähnlichen Fall bei Rewe, wo Fleisch in vegetarischen Frühlingsrollen entdeckt wurde. Die wiederholten Fehlkennzeichnungen bei Lebensmitteln werfen Fragen zur Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie auf. Verbraucherschützer fordern strengere Kontrollen, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Die genauen Ursachen des Produktionsfehlers bei Lidl werden derzeit untersucht, um sicherzustellen, dass sich solche Probleme nicht wiederholen.

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