Samir Arabi (47), Manager von Fortuna Düsseldorf, hat bereits fünf Neuzugänge fix und steht kurz vor der Verkündung von Matthias Zimmermann (34). Trotzdem hat er noch einen XXL-Berg an Kader-Arbeit vor sich – und das in einem Sparmodus, den es zuvor nicht gegeben hat. Fortuna-Boss Alexander Jobst (52) hatte angedeutet, dass der Klub in der 3. Liga einen Etat von sechs bis neun Millionen Euro anstrebt. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht, und Arabi muss mit weniger Mitteln arbeiten.
Hohe Gehälter als Altlasten
Ein großes Problem sind die Altlasten: Kilian Sauck (19) soll den Verein verlassen, weil sein Gehalt von etwa 20.000 Euro monatlich nicht zu seinen Leistungen und der neuen Spielklasse passt. Doch Sauck ist nicht der einzige überbezahlte Spieler. Auch Jordi Paulina (21) und Hamza Anhari (22) beziehen Gehälter, die laut BILD-Informationen nicht zu ihrem bisherigen Beitrag für die Mannschaft passen. Sie liegen jedoch etwas unter Sauck.
Hoffnung auf Durchbruch in der 3. Liga
Anders als bei Sauck setzt der Klub bei Paulina und Anhari auf Hoffnung: Sie gelten als große Talente, die in der 3. Liga durchstarten könnten. Vor allem Paulina ist fest für die neue Saison eingeplant. Bei Anhari ist alles offen, auch wegen seiner Verletzungsanfälligkeit. Die hohen Kosten für die drei Jung-Spieler machen mehr als zehn Prozent des Arabi-Etats aus – eine Zahl, die der Manager gerne niedriger sähe.
Bisherige Transfers ablösefrei
Bislang gelang Arabi der Einkauf im Sparmodus: Alle Neuzugänge kamen ablösefrei, und Zimmermann war zu Gehaltseinbußen bereit. Die sechs neuen Verträge kosten zusammen zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Spieler wie Dominique Heintz (32), Jorrit Hendrix (31) und Fabian Schleusener (34) haben bereits bewiesen, dass sie ihr Geld wert sind, wenn sie ihre Klasse halten. Arabi bleibt weiter auf Beutezug auf dem Transfermarkt, allerdings mit kleinem Portemonnaie.



