In Berlin-Spandau kommen Gehbehinderte und Familien mit Kinderwagen an immer mehr Haltestellen leichter in den Bus. Der Bezirk plant, bis 2027 insgesamt 50 Bushaltestellen barrierefrei umzurüsten – mehr als in vielen anderen Berliner Bezirken. Das berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf Bezirksangaben.
Spandau als Vorreiter bei Barrierefreiheit
Während in Spandau der Umbau zügig voranschreitet, herrscht in anderen Bezirken weitgehend Stillstand. Die Initiative geht auf einen Beschluss des Berliner Senats zurück, der den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen vorsieht. Spandau setzt dies besonders konsequent um: 50 Haltestellen sollen bis 2027 fertig sein. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Mobilität aller Fahrgäste“, sagte ein Sprecher des Bezirksamts Spandau dem Tagesspiegel.
Unterschiede zwischen den Bezirken
Im Vergleich zu anderen Bezirken wie Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg, wo der Umbau nur schleppend vorankommt, nimmt Spandau eine Vorreiterrolle ein. Die genauen Zahlen für die anderen Bezirke wurden nicht genannt, doch der Tagesspiegel berichtet von erheblichen Rückständen. Der barrierefreie Ausbau umfasst unter anderem erhöhte Bordsteine, taktile Leitsysteme für Sehbehinderte und breitere Zugänge für Rollstühle und Kinderwagen.
Auswirkungen auf den Alltag
Für viele Berlinerinnen und Berliner bedeutet der Umbau eine deutliche Erleichterung. „Gerade für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern ist der barrierefreie Zugang zu Bussen enorm wichtig“, erklärte eine Sprecherin des Berliner Senats. Der Ausbau der Haltestellen ist Teil eines größeren Programms zur Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt.
Der Tagesspiegel weist darauf hin, dass der Artikel hinter einer Bezahlschranke liegt. Der vollständige Beitrag von André Görke ist unter dem Titel „Leichter in den BVG-Bus: Bushaltestellen werden für Kinderwagen und Gehbehinderte umgebaut – aber nicht überall“ erschienen.



