Einbruchsserie an Schulen: Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Nach einer Serie von Einbrüchen in mehrere Schulen im Kreis Böblingen sind ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger festgenommen worden. Die beiden jungen Männer sitzen in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Ihnen wird vorgeworfen, Diebesgut im Wert von mehreren zehntausend Euro erbeutet und einen Sachschaden in ähnlicher Höhe verursacht zu haben.
Die Festnahme erfolgte nach einer Verkehrskontrolle in der Nacht zum Freitag. Streifenbeamte stoppten den Wagen, in dem sich die beiden Tatverdächtigen befanden, und entdeckten im Fahrzeug potenzielles Einbruchswerkzeug sowie ein Schreiben mit dem Briefkopf eines Böblinger Gymnasiums. Bei der anschließenden Überprüfung des Schulgebäudes fanden die Beamten frische Einbruchsspuren und stellten fest, dass Räume durchwühlt und Bargeld gestohlen worden war.
Durchsuchungen fördern weiteres Diebesgut zutage
Bei Durchsuchungen der Wohnungen der beiden Verdächtigen stießen die Ermittler auf Laptops und Tablets, die aus anderen Einbrüchen an Schulen stammen. Das Duo wird verdächtigt, für mindestens neun Einbrüche seit Anfang Juni in Schulen im Kreis Böblingen verantwortlich zu sein. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt, liegt aber nach ersten Schätzungen im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Polizei betonte, dass die schnelle Aufklärung der Einbruchsserie durch die aufmerksame Streife und die konsequente Ermittlungsarbeit möglich wurde. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten erwirkt, die nun in einer Justizvollzugsanstalt untergebracht sind.



