Die Bundespolizei hat in Arzberg im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge zwei 19-jährige Männer gestoppt, die eine größere Ladung verbotener Böller mit sich führten. Wie die Bundespolizei mitteilte, betrug die Sprengmasse der Pyrotechnik mehr als drei Kilogramm. Die Männer waren aus Tschechien eingereist und wurden bei der Einreise kontrolliert.
Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz
Für die Einfuhr und Verwendung dieser Feuerwerkskörper in Deutschland ist eine Erlaubnis erforderlich, die die beiden jungen Männer nicht vorweisen konnten. Die Beamten beschlagnahmten die Böller und Kugelbomben und leiteten ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein. Ein Polizeisprecher erklärte, der genaue Zweck des Kaufs sei unklar.
Konsequenzen für die Männer
Obwohl die beiden 19-Jährigen ihre Heimreise fortsetzen durften, müssen sie die Kosten für die Vernichtung der verbotenen Pyrotechnik tragen. Die genaue Höhe der Kosten wurde nicht genannt. Die Polizei warnt eindringlich vor der Gefahr illegaler Böller, die oft eine deutlich höhere Sprengkraft als erlaubte Feuerwerkskörper aufweisen.



