Görlitzer Park Urteil: Leser sehen Demokratie in Gefahr
Görlitzer Park Urteil: Leser sehen Demokratie in Gefahr

Görlitzer Park Urteil: Leser kritisieren richterliche Entscheidung

In einem Leserbrief an die Berliner Morgenpost äußert sich Eckhard Lüth kritisch zum Urteil des Verwaltungsgerichts, das den Zaun im Görlitzer Park für rechtswidrig erklärte. Er bezeichnet den Erfolg der Zaungegner als Pyrrhussieg und beklagt, dass das Primat der Politik nicht mehr gelte. Richter würden bindend über Drogenpolitik entscheiden, was eine harte Repressionspolitik unmöglich mache. Wahlentscheidungen würden entwertet, wenn einer moderaten Regierung die Werkzeuge aus der Hand genommen werden. Dies fördere Populismus und öffne Demagogen die Türen. Der Senat stehe nun vor der Wahl, die Szene täglich aufzumischen oder alles laufen zu lassen und die Probleme im Wahlkampf den Grünen und Linken anzuhängen. Letztere seien mit ihrer Politik gescheitert, was zur Abwanderung vieler Familien und zur Bedrohung von Grundschulen führe.

Handy-Lärm in Bussen und Bahnen: Leser fordert Verbot

Ullrich Herzau spricht sich in einem weiteren Leserbrief für ein Verbot des Telefonierens in öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Er empfindet es als Qual, mit Menschen eingesperrt zu sein, die lauthals Banales von sich geben. Ein gesundes Schamgefühl sollte eigentlich dazu führen, dass man in solchen Situationen eine dezente SMS schreibt. Er vergleicht die Situation mit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen vor rund 50 Jahren und hofft, dass die Gesellschaft auch hier noch lernt, sich zusammenzureißen und Anstand walten zu lassen.

Ehegattensplitting: Leserin sieht Widerspruch zum Gender Pay Gap

Beate Petrick kommentiert die Debatte um das Ehegattensplitting und weist auf einen Widerspruch hin: Der Artikel zur geforderten Reform stehe im E-Paper direkt neben einem Bericht über den Gender Pay Gap. Sie argumentiert, dass Frauen weniger arbeiten, weil sie sich um Kinder, Pflege und Haushalt kümmern, und weniger verdienen aufgrund des Gender Pay Gaps. Die Argumentation der Ökonomen helfe vor allem der Staatskasse, die durch eine Änderung mehr Steuereinnahmen erziele. Der Vorschlag, die Mehreinnahmen in Kindergeld zu stecken, werde vermutlich scheitern. Jedes Ehepaar sei mündig genug, selbst über Steuerklassen und die Verwendung des gesparten Geldes zu entscheiden.

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Karls Erdbeerhof: Leser berichten von unterschiedlicher Verteilung

Mehrere Leser äußern sich per Facebook zum Phänomen, dass Stände von Karls Erdbeerhof schon am Nachmittag leer sind. Petra Schneider berichtet, dass in ihrer Straße die Leute Schlange stehen, bevor der Stand fertig aufgebaut ist, und nach zwei Stunden alles ausverkauft ist. Gabriele Ulrich kritisiert, dass die Ware nicht regional besser verteilt wird, und sieht einen klassischen Managementfehler. Frank Poschau steuert ein Gedicht über die Erdbeerzeit bei.

Raupenplage in Lankwitz: Leser fordert mehr Engagement vom Senat

Hans-Joachim Junge kritisiert den Senat für mangelnde Fürsorgepflicht. Trotz jährlich wiederkehrender Probleme würden Bekämpfungsmittel nicht rechtzeitig geordert und es fehle an Personal. In Lankwitz sei ein Spielplatz gesperrt, eine Bekämpfung finde nicht statt. Der starke Wind habe die Raupenhärchen verteilt, was zu ärztlich bestätigten grippeartigen Symptomen wie Reizhusten und Schnupfen führe.

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