896 von 900 Punkten: Berliner Abiturient schreibt Schulgeschichte
896 von 900 Punkten: Berliner Abiturient schreibt Schulgeschichte

Mit 896 von 900 möglichen Punkten hat Marian Matz vom Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin-Pankow eines der besten Abiture der Hauptstadt hingelegt. Der 18-Jährige erreichte damit nicht nur den Spitzenwert seines Jahrgangs, sondern auch das beste Ergebnis in der Geschichte des Gymnasiums. Sein rechnerischer Notendurchschnitt liegt bei 0,7. Nahezu durchgehend erzielte er die Höchstpunktzahl von 15 Punkten – sowohl in den Abiturprüfungen als auch in den meisten Kursen der Oberstufe. Selbst im Fach Sport sammelte er Bestnoten.

Frühe Hochbegabung und Schulwechsel

Bereits in der Grundschule galt Marian Matz als besonders leistungsstark. Da er sich dort unterfordert fühlte, wechselte er nach der vierten Klasse an das Rosa-Luxemburg-Gymnasium, das als eine der wichtigsten Schulen für Hochbegabtenförderung in Berlin gilt. Dort entwickelte er eine besondere Leidenschaft für Mathematik und Latein, die später seine Leistungskurse wurden. Über Latein sagte er dem „Tagesspiegel“: „Latein zu übersetzen, gleicht dem Lösen eines Rätsels.“ In seiner Abiturprüfung wählte er einen Text des römischen Feldherrn Julius Caesar.

Engagement außerhalb des Unterrichts

Neben der Schule engagierte sich Marian Matz mehrfach beim Wettbewerb „Jugend debattiert“ und spielte Basketball im Verein Einheit Pankow. Die Erfahrungen aus den Debatten halfen ihm nach eigenen Angaben auch bei mündlichen Prüfungen. Motiviert habe ihn zudem eine Bestenliste seiner Schule, auf der die erfolgreichsten Abiturienten vergangener Jahre verzeichnet sind. „Auf der Bestenliste wollte ich auch stehen“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Dieses Ziel habe ihn zusätzlich angespornt.

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Zukunftspläne: Medizinstudium an der Charité

Trotz seiner herausragenden Leistungen in Mathematik und Physik strebt der 18-Jährige kein Studium in diesen Fächern an. Stattdessen möchte er Medizin studieren – möglichst an der Charité in Berlin. Der Bezug zur renommierten Universitätsklinik ist familiär geprägt: Seine Eltern arbeiten dort in der Forschung und Immunologie. Langfristig sieht Marian seine Zukunft in der Wissenschaft. Sein Ziel formuliert er knapp, aber ambitioniert: „Ich will etwas entdecken.“

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