Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege in Sachsen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen mitteilte, waren Ende 2025 insgesamt 9.297 Ausbildungsplätze belegt – das sind 583 oder 6,7 Prozent mehr als Ende 2024. Der Frauenanteil unter den Auszubildenden betrug demnach 72,5 Prozent.
Anstieg setzt positiven Trend fort
Der Zuwachs bei den Pflegeauszubildenden setzt einen positiven Trend fort. Bereits in den Vorjahren waren die Zahlen gestiegen, wenngleich nicht so stark. Die sächsische Landesregierung hatte mehrfach betont, die Pflegeausbildung attraktiver machen zu wollen. Dazu gehörten unter anderem eine bessere Vergütung und mehr Praxisbezug.
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert in der Regel drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Absolventen haben gute Berufsaussichten, da der Fachkräftemangel in der Pflegebranche weiterhin groß ist.
Regionale Unterschiede innerhalb Sachsens
Die Verteilung der Auszubildenden variiert innerhalb Sachsens. Während in den Großstädten wie Leipzig, Dresden und Chemnitz die meisten Ausbildungsplätze angeboten werden, gibt es in ländlichen Regionen teilweise noch Schwierigkeiten, genügend Bewerber zu finden. Das Statistische Landesamt wies jedoch darauf hin, dass die Zahlen auf Landesebene insgesamt positiv seien.
Mit 9.297 Auszubildenden liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter sind Nordrhein-Westfalen und Bayern, wo jeweils über 20.000 Pflegeazubis gezählt werden.



