Die Landeshauptstadt Potsdam plant, an 48 Schulen mehr als 4700 Computer auszutauschen und mit neuer Software auszustatten. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Hintergrund ist der auslaufende Hersteller-Support für die bislang genutzten Windows- und Office-Versionen.
Zukunftssichere Technik für den Unterricht
„Ziel ist es, die technische Ausstattung an den Schulen zukunftssicher, einheitlich und leistungsfähig zu gestalten“, sagte Dezernent Dieter Jetschmanegg (SPD), zuständig für Zentrale Verwaltung. Im Rahmen des Projekts werden neben den Endgeräten auch die Betriebssysteme erneuert: Auf allen Rechnern sollen Windows 11 und Office 2024 installiert werden, begleitet von einer zentralen Softwareverwaltung mit mehr als 4800 Lizenzen. Schulen, deren Geräte jünger als drei Jahre sind, erhalten lediglich die neuen Software-Versionen, keinen Hardware-Austausch.
Veraltete Hardware wird ersetzt
Ein Großteil der bisherigen Geräte ist zwischen zehn und 15 Jahre alt und erfüllt die technischen Mindestanforderungen für Windows 11 nicht mehr. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund fünf Millionen Euro. Die Auslieferung der neuen Geräte startete etwa vier Monate später als ursprünglich geplant. Ursache waren Lieferengpässe bei PC-Herstellern.
Fortschritt und Ausblick
Inzwischen sind 16 Schulen, rund 25 Prozent des Gesamtprojekts, erfolgreich ausgestattet. Bis Jahresende sollen weitere 20 Schulen mit neuer Technik beliefert worden sein; der vollständige Abschluss ist für das erste Quartal 2027 geplant.



