Eine exklusive Auswertung der Anmeldezahlen für das Schuljahr 2026 zeigt, welche Oberschulen in Friedrichshain-Kreuzberg bei Eltern und Schülern besonders gefragt sind. Die Daten offenbaren klare Favoriten unter den Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS) des Bezirks.
Gymnasien: Spitzenreiter mit hoher Nachfrage
Unter den Gymnasien sticht das Heinrich-Hertz-Gymnasium hervor: Mit rund 380 Anmeldungen bei nur 120 verfügbaren Plätzen liegt die Nachfragequote bei 3,2. Auch das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium verzeichnet mit 340 Bewerbungen für 110 Plätze eine hohe Beliebtheit. Das Robert-Koch-Gymnasium kommt auf 300 Anmeldungen bei 100 Plätzen.
Integrierte Sekundarschulen: Starke Konkurrenz
Bei den ISS führt die Kurt-Schwitters-Schule die Liste an: 420 Anmeldungen für 150 Plätze, eine Quote von 2,8. Die Max-Taut-Schule folgt mit 390 Bewerbungen bei 140 Plätzen. Die Friedenauer Gemeinschaftsschule verzeichnet 360 Anmeldungen für 130 Plätze.
Kriterien der Beliebtheit
Die Auswertung basiert auf den Erstanmeldungen für das Schuljahr 2026. Laut Bezirksstadtrat für Bildung, Thomas Müller (Grüne), spiegeln die Zahlen die pädagogischen Profile und die Lage der Schulen wider: „Die hohe Nachfrage zeigt, dass Eltern Wert auf ein breites Angebot legen, von Sprachen bis zu Naturwissenschaften.“
Auswirkungen auf die Schullandschaft
Die starke Nachfrage führt vielerorts zu Aufnahmeverfahren mit Losverfahren. In Friedrichshain-Kreuzberg werden voraussichtlich rund 200 Schülerinnen und Schüler an ihren Wunschschulen abgewiesen. Der Bezirk plant daher, bis 2028 zwei neue Schulen zu errichten, um die Kapazitäten zu erhöhen.



