Die Morgenpost hat exklusiv die durchschnittlichen Abiturnoten aller Berliner Schulen für das Jahr 2026 ausgewertet. Die Zahlen zeigen eine große Spannbreite: Von 1,59 bis 3,20 reichen die Notenschnitte der einzelnen Gymnasien und Gesamtschulen in den zwölf Bezirken.
Bester Abischnitt am Rosa-Luxemburg-Gymnasium
Das Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Pankow erzielte mit einem Durchschnitt von 1,59 die beste Note aller Berliner Schulen. Auch andere Schulen in Pankow und Steglitz-Zehlendorf liegen im Spitzenfeld. Die Daten wurden von der Senatsverwaltung für Bildung bereitgestellt und von der Morgenpost analysiert.
Große Unterschiede zwischen den Bezirken
Die Bezirke unterscheiden sich teils deutlich: Während in Pankow der Durchschnitt bei 2,1 liegt, erreicht Neukölln einen Wert von 2,8. Auch Marzahn-Hellersdorf und Spandau liegen im unteren Bereich. Experten führen die Unterschiede auf sozioökonomische Faktoren und die jeweilige Schullandschaft zurück.
Einzelschulen mit starken Abweichungen
Innerhalb eines Bezirks gibt es oft große Unterschiede zwischen den Schulen. So liegt die Spanne in Mitte zwischen 1,7 und 3,0. Die Morgenpost hat alle Daten in einer interaktiven Karte aufbereitet, die einen schnellen Überblick ermöglicht.
„Die Abiturnoten sind ein wichtiger Indikator, aber nicht das alleinige Kriterium für die Qualität einer Schule“, betont ein Sprecher der Senatsverwaltung. „Wir legen Wert auf eine ganzheitliche Bildung.“
Hintergrund der Erhebung
Die Daten basieren auf den Abschlussjahrgängen 2026 an den öffentlichen Schulen Berlins. Berücksichtigt wurden alle Schulen, die mindestens 20 Abiturienten hatten. Die Noten sind auf eine Dezimalstelle gerundet. Die vollständige Liste finden Sie in der Printausgabe der Morgenpost vom 22. Juli 2026.



