Berliner Schulranking 2026: Beliebteste und unbeliebteste Oberschulen
Berliner Schulranking 2026: Beliebteste und unbeliebteste Oberschulen

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung hat am Freitag die Anmeldedaten der Siebtklässler für das Schuljahr 2026 veröffentlicht. Die Zahlen umfassen alle rund 235 öffentlichen Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen sowie Gymnasien in den zwölf Bezirken. Besonders gefragte Schulen verzeichnen einen hohen Ansturm an Erstwünschen, während andere Einrichtungen mit sinkender Beliebtheit kämpfen.

Spitzenreiter und Schlusslichter im Ranking

Zu den gefragtesten Oberschulen und Gymnasien zählen erneut Einrichtungen in zentralen Bezirken wie Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf. Diese Schulen haben oft eine lange Tradition und bieten spezielle Profile wie bilingualen Unterricht oder naturwissenschaftliche Schwerpunkte. Die Nachfrage übersteigt hier die Kapazitäten deutlich, sodass viele Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden müssen.

Auf der anderen Seite stehen Schulen in Randbezirken oder mit weniger spezialisierten Angeboten, die oft nicht alle Plätze füllen können. Diese Einrichtungen verzeichnen teils weniger als die Hälfte der möglichen Anmeldungen als Erstwunsch. Die Senatsverwaltung hat daher für das kommende Schuljahr zusätzliche Zusatzklassen an besonders nachgefragten Schulen eingerichtet, um den Druck zu mildern.

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Kapazitäten und Erstwünsche im Detail

Die veröffentlichte Liste zeigt für jede Schule die genauen Kapazitäten und die Anzahl der Erstwünsche. So können Eltern und Schüler nachvollziehen, wie groß die Chancen auf einen Platz sind. In einigen Bezirken liegt die Quote der Erstwünsche pro Platz bei über 3:1, während andere Schulen sogar freie Plätze melden.

„Die Anmeldezahlen spiegeln die unterschiedlichen Präferenzen der Familien wider“, erklärte ein Sprecher der Senatsverwaltung. „Wir arbeiten daran, die Schulwahlmöglichkeiten zu verbessern und die Qualität an allen Standorten zu steigern.“

Auswirkungen auf die Schulplanung

Die Daten sind eine wichtige Grundlage für die langfristige Schulplanung in Berlin. Sie zeigen, wo neue Schulen gebaut oder bestehende erweitert werden müssen. In den vergangenen Jahren wurde bereits in mehreren Bezirken in neue Schulgebäude investiert, um den wachsenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

Eltern und Schüler können die vollständige Liste mit allen Anmeldezahlen und Kapazitäten auf der Website der Senatsverwaltung einsehen. Die endgültige Vergabe der Plätze erfolgt in den kommenden Wochen nach festgelegten Kriterien wie Geschwisterkindern oder sozialen Härtefällen.

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