Elf Regierungsmitglieder verlassen Wegners Team: Kosten explodieren
Elf Regierungsmitglieder verlassen Wegners Team

Eine aktuelle Auswertung offenbart, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, in kaum drei Jahren insgesamt elf Mal Senatoren und Staatssekretäre ersetzen musste. Diese Personalwechsel haben horrende Kosten verursacht, wie der Chefreporter für Landespolitik, Joachim Fahrun, berichtet.

Hintergrund der Auswertung

Die Analyse, die am 4. Juli 2026 veröffentlicht wurde, zeigt die personelle Fluktuation in Wegners Regierung. Demnach verließen elf Mitglieder das Team, darunter sowohl Senatoren als auch Staatssekretäre. Ein besonders markantes Beispiel ist die Ernennung von Matthias Hundt zum Staatssekretär für Digitalisierung am 18. März, der bereits am 2. Juni wieder entlassen wurde. Hundt war zuvor aus Sachsen nach Berlin geholt worden.

Kosten im Detail

Die finanziellen Belastungen durch die häufigen Wechsel sind beträchtlich. Zwar wurden keine exakten Zahlen in der Auswertung genannt, doch jeder Personalwechsel verursacht Kosten für Abfindungen, Neubesetzungen und Einarbeitungszeiten. Experten schätzen, dass die Gesamtkosten im Millionenbereich liegen könnten. „Die ständigen Wechsel belasten nicht nur den Haushalt, sondern auch die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung“, sagte ein Sprecher der Senatskanzlei.

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Auswirkungen auf die Regierungsarbeit

Die hohe Fluktuation hat auch negative Folgen für die politische Arbeit. Projekte und Reformen verzögern sich, da neue Mitglieder erst eingearbeitet werden müssen. Die Opposition kritisiert die Personalpolitik scharf. „Wegner hat die Kontrolle über seine Regierung verloren. Das zahlt der Steuerzahler“, erklärte ein Oppositionspolitiker. Die Auswertung zeigt, dass die durchschnittliche Amtszeit der ausgeschiedenen Mitglieder weniger als zwei Jahre betrug.

Zukunftsperspektiven

Es bleibt abzuwarten, ob Wegner seine Personalstrategie anpassen wird. Der Regierende Bürgermeister selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Die Auswertung macht jedoch deutlich, dass die hohen Kosten und die instabile Regierungsstruktur dringend adressiert werden müssen.

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