Die Stadt Guben im Landkreis Spree-Neiße startet erneut ihr Projekt „Probewohnen“. Ab dem 3. August werden die ersten temporären Bewohner in die Doppelstadt an der polnischen Grenze ziehen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Insgesamt gingen mehr als 120 Bewerbungen ein, von denen 20 berücksichtigt wurden. Mit Partnern und Familien sind es nun 43 Menschen, die an dem Projekt teilhaben und die Stadt intensiv kennenlernen.
Projektablauf und Patenprogramm
Über mehrere Wochen hinweg erkunden die Teilnehmer die Stadt und sollen herausfinden, ob Guben für sie zu einem neuen Lebensmittelpunkt werden könnte. Neu in diesem Jahr ist die Begleitung durch einheimische „Paten“. „Sie stehen während des Aufenthalts als persönliche Ansprechpersonen zur Verfügung, geben Einblicke in das Leben vor Ort und vermitteln ihre ganz individuellen Perspektiven auf die Stadt“, hieß es von der Stadtverwaltung.
Erfolgsgeschichte und Vorbildcharakter
Das Probewohnen findet in Guben nicht zum ersten Mal statt. Die Stadt zeigte sich bei vorherigen Durchläufen sehr zufrieden mit der Resonanz und den Ergebnissen. Auch andere Städte in Brandenburg setzen auf ähnliche Konzepte, um Menschen für ihre Region zu begeistern und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.



