Hermann-Ehlers-Gymnasium: Wenige Erstwünsche trotz begeisterter Eltern
Hermann-Ehlers-Gymnasium: Wenige Erstwünsche, begeisterte Eltern

Trotz großer Begeisterung unter den Eltern verzeichnet das Hermann-Ehlers-Gymnasium in der Elisenstraße in Steglitz eine überraschend geringe Anzahl von Erstwünschen bei der Anmeldung an den Oberschulen. Viele Sprachen, eine Gemeinschaft: Das ist am Hermann-Ehlers-Gymnasium anders, wie ein Besuch zeigt.

Die Situation am Hermann-Ehlers-Gymnasium

Seit einem Jahr ist die Fassade des Hermann-Ehlers-Gymnasiums an der Elisenstraße in Steglitz eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten sind sichtbar, doch das hindert die Schule nicht daran, ein besonderes pädagogisches Konzept zu verfolgen. Die Schule legt Wert auf Mehrsprachigkeit und eine starke Gemeinschaft. Dennoch geben viel zu wenige Schüler die Schule als Erstwunsch an.

Eltern sind begeistert

Die Eltern, deren Kinder bereits die Schule besuchen, zeigen sich durchweg begeistert. „Die Atmosphäre ist familiär, und die Lehrer gehen auf jedes Kind ein“, berichtet eine Mutter. Diese positive Resonanz steht im Kontrast zu den niedrigen Anmeldezahlen. Woran liegt das?

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Mögliche Gründe für die geringe Nachfrage

Ein Grund könnte die Lage der Schule sein. Steglitz ist ein beliebter Bezirk, aber die Elisenstraße liegt etwas abseits der Hauptverkehrswege. Zudem konkurriert das Gymnasium mit anderen renommierten Schulen in der Umgebung. Ein weiterer Faktor ist die Sanierung: Das Baugerüst könnte abschreckend wirken, obwohl die Arbeiten bald abgeschlossen sein sollen.

Das besondere Konzept der Schule

Das Hermann-Ehlers-Gymnasium setzt auf ein sprachliches Profil. Neben Englisch und Französisch werden auch Spanisch und Latein angeboten. „Viele Sprachen, eine Gemeinschaft“ lautet das Motto. Die Schule fördert die interkulturelle Verständigung und legt Wert auf Inklusion. Laut Schulleitung sind rund 30 Prozent der Schüler nicht deutscher Herkunftssprache.

Auswirkungen auf die Schulgemeinschaft

Die geringe Anzahl von Erstwünschen hat konkrete Auswirkungen: Die Schule muss unter Umständen Schüler aufnehmen, die sie nicht als erste Priorität gewählt haben. Das kann die Motivation und das Gemeinschaftsgefühl beeinträchtigen. Dennoch bleibt die Stimmung positiv. „Wir arbeiten daran, uns noch besser zu präsentieren“, sagt ein Lehrer.

Fazit und Ausblick

Das Hermann-Ehlers-Gymnasium in Steglitz bietet ein einzigartiges sprachliches und gemeinschaftliches Konzept, das bei den eingeschriebenen Eltern großen Anklang findet. Dennoch bleibt die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. Die Schule hofft, dass die abgeschlossene Sanierung und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mehr Familien überzeugen werden. Für den kommenden Anmeldezeitraum plant die Schulleitung Informationsabende und Tage der offenen Tür.

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