Die Berliner Feuerwehr hat am Samstag ihr 175-jähriges Bestehen mit einer großen Feier am Roten Rathaus begangen. Zu der Veranstaltung waren rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geladen, darunter auch viele Angehörige der Feuerwehr.
Historische Ausrüstung und moderne Technik
Bereits am Eingang war das Jubiläum deutlich erkennbar: Die Feuerwehr hatte Ausrüstungsgegenstände aus verschiedenen Epochen ausgestellt, darunter ein elektrisch betriebenes Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug. Damit sollte die technische Weiterentwicklung der Feuerwehr über die Jahrzehnte hinweg veranschaulicht werden.
Lob von Politik und Feuerwehrführung
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) würdigte die Berliner Feuerwehr als älteste Berufsfeuerwehr Deutschlands. „Tag und Nacht, an 365 Tagen im Jahr, sichern die Männer und Frauen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren das Leben in Berlin“, so Wegner. „Sie riskieren dafür oft genug ihre eigene Sicherheit, um andere Menschen zu retten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank und Respekt.“
Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bezeichnete die Feuerwehr als „Krisenmanagerin mit einer herausragenden Stellung“ und dankte den rund 9.000 hauptberuflichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften. Feuerwehrchef Karsten Homrighausen verwies auf mehr als 1,5 Millionen Einsatzstunden in 175 Jahren.
Zukunft der Feuerwehr
Kai Wegner versicherte, dass die Berliner Feuerwehr personell und technisch modern und krisenfest aufgestellt bleiben solle. „Nur mit einer starken Feuerwehr bleibt Berlin eine sichere Heimat für die Menschen“, betonte er.



