Milieuschutz für die Brandenburger Vorstadt: Ergebnisse der Bürgerbefragung liegen vor
Die Stadt Potsdam plant, die Brandenburger Vorstadt als drittes Milieuschutzgebiet auszuweisen. Dafür soll eine soziale Erhaltungssatzung erlassen werden, die Mieter vor Verdrängung durch aufwendige Modernisierungen schützt. Eine vertiefende Untersuchung war notwendig, um die rechtlichen Grundlagen zu prüfen.
Bürgerbefragung im September 2025
Im September 2025 wurden die Haushalte im Untersuchungsgebiet zur aktuellen Wohnsituation befragt. Die Ergebnisse dieser Befragung werden nun auf einer Bürgerversammlung präsentiert. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 4. Juni, von 18.30 bis 20 Uhr in der Zimmerbühne, Zimmerstraße 12b, statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Analysen und nächste Schritte
Neben der Bürgerbefragung werden auch die Ergebnisse der statistischen Analyse und der Ortsbildanalyse erläutert. Die Stadtverordnetenversammlung soll voraussichtlich im dritten Quartal 2026 über die Einführung der Satzung abstimmen. Bereits seit 2023 gibt es in Potsdam zwei Milieuschutzgebiete: in der Teltower Vorstadt und in Babelsberg Süd.
Ziel der sozialen Erhaltungssatzung ist es, die Bewohner vor Verdrängungsprozessen zu schützen, die durch aufwendige Modernisierungen verursacht werden. Künftig dürfen Umbauten nur noch mit Genehmigung aus dem Rathaus durchgeführt werden. Die Untersuchung soll klären, welche Bereiche geschützt werden müssen und ob die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.



