Ein tragischer Unfall überschattete am Mittwoch ein Fahrtraining der Polizei auf dem Hockenheimring. Ein 50-jähriger Polizeibeamter verlor dabei sein Leben. Der Beamte war mit einem Dienstmotorrad unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache verunglückte.
Unfallhergang noch unklar
Nach Angaben der Polizei Karlsruhe ereignete sich der Unfall gegen 10:30 Uhr auf der Grand-Prix-Strecke. Der Polizist stürzte mit seiner Maschine und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 50-Jährigen feststellen.
Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den Hergang zu rekonstruieren. Die Strecke war zum Zeitpunkt des Unglücks für das Training gesperrt.
Anteilnahme und Trauer
„Wir sind zutiefst erschüttert über den Tod unseres Kollegen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Der verstorbene Beamte war erfahrener Motorradfahrer und gehörte der Bereitschaftspolizei an.
Das Fahrtraining auf dem Hockenheimring dient der polizeilichen Fortbildung und wird regelmäßig durchgeführt. Dabei trainieren die Beamten unter anderem Fahrtechniken und das Verhalten in kritischen Situationen.
Ermittlungen eingeleitet
Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich zu melden. Die Polizei hat eine Untersuchungskommission eingesetzt, um den Vorfall lückenlos aufzuklären.
Der Hockenheimring ist eine bekannte Rennstrecke in Baden-Württemberg und wird neben Motorsportveranstaltungen auch für Trainings und Fahrsicherheitstrainings genutzt.



