Das Berliner Prinzenbad, eines der bekanntesten Freibäder der Hauptstadt, wurde am Montagmorgen nur zwei Stunden nach seiner Öffnung wieder geschlossen. Grund dafür ist ein Kabelbrand in einem Schaltschrank, der für die Wasseraufbereitung zuständig ist. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) dem Tagesspiegel.
Kabelbrand legt Wasseraufbereitung lahm
Der Kabelbrand ereignete sich in einem Schaltschrank, der die Wasseraufbereitung steuert. Dadurch fiel die Anlage aus, sodass das Bad nicht mehr sicher betrieben werden konnte. Ob ein Blitzeinschlag, wie die „B.Z.“ berichtete, den Brand ausgelöst hat, konnte die BBB-Sprecherin zunächst nicht bestätigen. Die genaue Ursache wird derzeit ermittelt.
Das Bad war am Montag regulär um 7 Uhr geöffnet worden. Bereits kurz nach 9 Uhr mussten die Badegäste das Gelände wieder verlassen. Viele Besucher, die bei den sommerlichen Temperaturen ins Wasser wollten, standen vor verschlossenen Toren.
Technische Probleme auch im Columbiabad
Nicht nur das Prinzenbad hat mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch das Columbiabad in Berlin-Neukölln kann seine Saison nicht wie geplant starten. Laut BBB öffnet das Freibad erst am 3. Juli. Grund sei ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle, die für die Wasseraufbereitung benötigt wird. Wann das Prinzenbad wieder öffnen kann, ist noch unklar. Die BBB arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an der Reparatur.



