Interkulturelles Tanzprojekt verbindet Potsdam und Brasilien
Das Land Brandenburg fördert das interkulturelle Tanzprojekt „Robin Hood: Ein Tanzprojekt zwischen Brandenburg und Brasilien“ mit 5000 Euro. Dies gab das Kulturministerium bekannt. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) und Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) übergaben den Zuwendungsbescheid an Marita Erxleben von der Tanzakademie Erxleben und an Knut Andreas, Chefdirigent des Sinfonieorchesters Piracicaba in Brasilien.
Künstlerischer Austausch über 9500 Kilometer
An dem Projekt beteiligen sich der Verein Spaß am Tanz, die Tanzakademie Maria Erxleben, das Piracicaba Symphony Orchestra sowie die Dance Company of Piracicaba. Junge Tänzerinnen und Tänzer aus Potsdam im Alter von 16 bis 25 Jahren treten mit Gleichaltrigen aus Brasilien in einen künstlerischen Austausch. Im Theater von Piracicaba führen die beiden Gruppen an vier Workshoptagen ihre Choreografien zu einem gemeinsamen Bühnenstück zusammen. Die Aufführung mit Orchestermusik ist für den 14. und 15. August geplant.
Stimmen der Minister
Kulturministerin Manja Schüle betonte: „In dieser Partnerschaft von Potsdam und Piracicaba geht es um das Miteinander. Mit dem gemeinsamen Stück wächst etwas, das weit über eine Aufführung hinausgeht: ein gemeinsamer Prozess, der junge Menschen über Kontinente und Kulturen hinweg verbindet.“ Infrastrukturminister Robert Crumbach würdigte das ehrenamtliche Engagement, das mit dem Projekt verbunden ist.
Leitung und Auszeichnung
Die künstlerische und pädagogische Leitung übernimmt die Choreografin Marita Erxleben gemeinsam mit dem Dirigenten Knut Andreas und auf brasilianischer Seite die Ballettmeisterin Camilla Pupa. Andreas’ Potsdamer Sinfonieorchester Collegium musicum erhielt 2025 für das interkulturelle Orchesterprojekt „Brandenburg-Brasilien“ den internationalen Preis „Prêmio Brasil“.



